Electronic Arts ist offenbar sein Image als Cash-Cow-Großmolkerei leid und will sich nach und nach von gewissen Geschäftspraktiken verabschieden. Bislang wurde ziemlich wenig Geld in neue Spielkonzepte und -ideen investiert und dafür lieber auf Bewährtes gesetzt: “Die Sims” mit sieben Erweiterungspaketen, “Die Sims 2″ mit acht Kompletterweiterungen und elf (!) Mini-Add-ons, “Die Sims Geschichten” in drei Teilen, “Die Sims Carnival” in zwei Teilen und das gerade erschienene “Die Sims 3″ mit zu erwartenden sieben oder acht Erweiterungen. Dazu gibt es noch insgesamt 17 “Sims”-Titel für verschiedene Konsolen- und Mobiltelefon-Plattformen sowie das wirtschaftliche Fiasko namens “The Sims Online”, das nur in den USA verfügbar war und mittlerweile abgeschaltet worden ist. In diesem Beispiel geht es nur um “Die Sims” – Electronic Arts bietet aber in noch viel mehr Bereichen blutarme und ideenlose Sequels, Sequels, Sequels. Weiterlesen »
Archiv für Juli, 2009
Wer sich dafür interessiert, wie es zur aktuellen Wirtschaftskrise kam, der wird sehr schnell auf die Kaste der Analysten treffen. Die Aufgabe eines Analysten ist, Unternehmenszahlen und Marktdaten zu – daher der Name – analysieren, daraus Schlüsse zu ziehen und Entwicklungen vorauszusagen. Die allermeisten Analysten sind zwar ausgesprochen korinthenkackende, steifärschige Erbsenzähler mit einem Hang zum Perfektionismus, aber allein daher schon ausgesprochen korrekte und ehrliche (wenn auch oft ausgesprochen langweilige) Zeitgenossen. Ein paar Analysten, nämlich die, die die Wirtschaftkrise mitverschuldet haben, sind eher der Kategorie “kriminell” zuzuordnen. Und dann gibt es da noch die Kategorie “Nixversteher”. Zu letzterer Kategorie scheint Michael Pachter von der Firma Wedbush Morgan zu gehören, die sich unter anderem mit der Analyse von Unternehmen aus dem Entertainmentbereich beschäftigt. Weiterlesen »
Erst vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, dass id Software verkauft an ZeniMax verkauft worden ist. Abgesehen davon, dass neue Spiele der Shooter-Experten künftig unter dem Markennamen “Bethesda” erscheinen, werde sich – wie man sogleich versicherte – sonst jedoch nichts ändern. Nun allerdings ändert sich doch etwas: Statt bisher zweier Gruppen arbeiten künftig drei Teams an den id-Software-Titeln; das neue Team solle einen komplett neuen Titel entwickeln. In welche Richtung der geht, wurde nicht bekannt gegeben.