macinplay

Spiele für Apple Macintosh, iPhone und iPad

Archiv für August, 2009

Neue iPods am 9. September?

Verfasst von Gero Pflüger am 31. August 2009 1 Kommentar

Am 9. September veranstaltet Apple ein Special Event, und die Gerüchte um neue Produkte überschlagen sich. So wird über Tablet-Computer von Apple spekuliert, wobei man sich nicht klar ist, ob es sich dabei um ein klitzekleines MacBook oder ein ziemlich großes iPhone handeln soll. Auch Netbooks, also die Minimalvariante eines Notebooks, stehen hoch im Kurs. Wir glauben (trotz gewisser Anzeichen) zunächst einmal nichts dergleichen und werfen stattdessen die Beatles für den iTunes Store als Spekulationsobjekt in den Ring – denn zeitgleich zum Special Event veröffentlichen die Beatles ihr gesamtes Werk in einer vollständig runderneuerten, remasterten Version. Warum also nicht erst einmal exklusiv im iTunes Store? Weiterlesen »

Warhammer Online: Europäische Mac-Beta

Verfasst von Gero Pflüger am 28. August 2009 3 Kommentare

Warhammer Online: Age of Reckoning Die Mac-Beta-Version des MMORPGs “Warhammer Online” ist ab sofort auch für Spieler in Europa verfügbar. In der Beta der Mac-Version können aktuelle Spieler den Client auf ihren Mac herunterladen und mit ihren Spielkonten spielen. Für Mac-User, die kein Spielkonto besitzen, gibt es einen 10-tätigen Testzugang. Als Teil der WAR-Beta für den Mac erhalten alle Spieler, die daran teilnehmen, einen exklusiven Titel und eine Trophäe für ihre Charaktere im Spiel. Den Download der Beta-Version von WAR für den Mac und Informationen zum 10-tägigen Testzugang gibt es unter diesem Link.

Snow Leopard gezähmt

Verfasst von David Sondermann am 28. August 2009 Kommentieren

Wem die neue Raubkatze (macinplay-shop) von Apple zu martialisch ist, der sollte mal hier schauen. Der Künstler Vlad Gerasimov zeigt mit seiner neusesten Wallpaper-Kreation, dass ein Schneeleopard auch seine niedliche Seiten hat. Der Download der High Quality-Hintergrundbilder ist kostenlos und erfordert keine Registrierung. Unbedingt mal anschauen.

Katiegorien: Allgemeines
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gamescom: Erste Kritik von Aussteller

Verfasst von David Sondermann am 27. August 2009 Kommentieren

dtp EntertainmentWie GamesDienst mit Hinweis auf einen Artikel bei GamesMarkt berichtet, äußert der erste gamescom-Aussteller Kritik an der Kölner Messe. Die Firma dtp Entertainment bemängelt trotz professioneller Zusammenarbeit mit der Messefirma besonders die Besucherzahlen. Die Steigerung von 20% gegenüber der letztjährigen Games Convention seien “nicht beeindruckend”. Auch sei die gamescom mehr eine Consumermesse, es seien weniger Geschäfte getätigt worden als zuvor.

Besonders beeindruckend ist der folgende Satz von dtp Entertainment-Vertriebsvorstand Steffen Hippe: “Für das nächste Jahr müssen wir die Entwicklung und unser Engagement sehr genau evaluieren.”

Hier haben wir also die erste offizielle Kritik an der gamescom. Möglicherweise sehen weitere Aussteller die Situation ähnlich. Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis wir mit einer Reaktion des Leipziger Messechefs Wolfgang Marzin rechnen können. Nach den beiden Messen in Leipzig und Köln steht nun also die Auswertung an. Die nächsten Wochen werden wohl zeigen, welche Konzepte besser bei den Ausstellern angekommen sind.

macinplay empfiehlt Piratenpartei zur Bundestagswahl

Verfasst von Gero Pflüger am 27. August 2009 19 Kommentare

Piratenpartei Am 27. September finden in der Bundesrepublik Deutschland die Wahlen zum Deutschen Bundestag, dem wichtigsten Parlament des Landes, statt. Der Bundestag hat den Bundeskanzler (oder die Bundeskanzlerin) zu wählen, Gesetze zu verabschieden sowie die Regierungsarbeit zu kontrollieren. Zur Hälfte werden die Abgeordneten direkt von den Wahlberechtigten gewählt (Erststimme), zur anderen Hälfte ziehen sie über die Landeslisten der Parteien ins Parlament ein (Zweitstimme). In diesem Artikel bitten wir Euch, am 27. September zur Wahl zu gehen und Eure (Zweit-) Stimme der Piratenpartei zu geben. Weshalb wir Euch darum bitten, erklären wir im Folgenden.

Weiter so!
In der aktuellen Wahlperiode, in der eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD die Regierung stellt und die zuletzt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise dominiert wurde, sind etliche gute und richtige Gesetze verabschiedet worden, und auch einige Reformen konnten angegangen und verabschiedet werden. Wäre nicht die Finanz- und Wirtschaftskrise über die Welt und damit auch Deutschland hereingebrochen, wäre die Bilanz dieser Regierung trotz mancher berechtigter Kritik im großen Ganzen betrachtet positiv ausfallen. Das wäre eigentlich ein Signal für ein “Weiter so”.

Fragwürdige Maßnahmen
Doch in letzter Zeit häufen sich fragwürdige bis antidemokratische Gesetzesvorhaben, Verordnungen und Vorschläge, die bei uns große Besorgnis auslösen. Da werden Gesetze durch die Instanzen gepeitscht, vorgeblich, um für mehr innere oder äußere Sicherheit oder den Schutz von Kindern vor Missbrauch zu sorgen. In Wahrheit werden jedoch Instrumente installiert, die das Land auf den Weg in den Überwachungsstaat führen können. Dazu zählen die Vorratsdatenspeicherung, die seit dem 1. Januar 2008 jeden Bundesbürger, der Telefon und Internet nutzt, unter eine pauschale Überwachung stellt, dazu gehört die seit 2005 teilweise illegal durchgeführte Online-Durchsuchung von privaten und geschäftlichen Computern mittels “Bundes-Trojaner”, wie auch das Zugangserschwerungsgesetz, hinter dessen sperrigem Namen sich für eine Sperrung von Kinderpornografie im Internet vollkommen unwirksame, aber gefährlich undemokratische Maßnahmen verbergen.

Das Zugangserschwerungsgesetz
Auf dieses Gesetz gehen wir einmal näher ein, denn es betrifft nicht bloß Kinderschänder. Hinter diesem Gesetz steckt die richtige Idee, dass der Vertrieb dokumentierten Kindesmissbrauchs über das Internet nicht hingenommen werden kann. Dazu wird eine Liste mit “bösen” Seiten erstellt, die auf völlig intransparente Art und Weise durch das Bundeskriminalamt geführt werden soll. Wer nun eine Seite mit verdächtigem Material aufruft, soll ein virtuelles Stoppschild angezeigt bekommen, das auf die Strafbarkeit der Inhalte aufmerksam macht. Diese Sperre ist jedoch komplett wirkungslos. Technisch basiert sie auf den gleichen Zensurmechanismen, wie sie etwa in den Regimen des Irans und Chinas üblich sind. Wie leicht sie zu umgehen ist, hat die Weltöffentlichkeit staunend zur Kenntnis genommen, als sie mittels Twitter und YouTube über die wahren Verhältnisse nach der vergangenen iranischen Wahl aufgeklärt wurde. Wer die Sperre umgehen will, muss lediglich einen anderen DNS-Server eintragen – damit ist sie wirkungslos.

Im Falle des kriminellen Anbieters pädophilen Materials ist bei Auftauchen des Stoppschilds sofort klar, dass gegen ihn ermittelt wird und er nimmt seinen Schweinkram vom entsprechenden Server herunter und lädt den Dreck woanders wieder hoch, wo er erst einmal wieder gefunden werden muss – das Gesetz dient daher nicht, wie behauptet wird, dem Opfer, sondern ganz im Gegenteil dem Täter. Sobald bis zu den Beratern der Politik durchdringt, wie sinn- und wirkungslos ihr zahnloser Sperr-Tiger ist, ist allerdings anzunehmen, dass ein rigiderer Sperrmechanismus eingeführt wird, der weniger leicht zu umgehen ist.

Internet-Experten war die Wirkungslosigkeit natürlich von Anfang an klar – die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) lässt das jedoch unbeeindruckt. Eine Petition mit der überwältigende Beteiligung von 134.015 Bürgerinnen und Bürgern gegen diese vollkommen unwirksame Sperrmaßnahme wurde durch Ministerin von der Leyen und den Deutschen Bundestag ignoriert, obwohl dies die größte jemals erfolgte Petition in der Geschichte der Bundesrepublik war – mit 389 Ja-Stimmen gegen 128 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen (PDF der namentlichen Abstimmung) wurde die größte Zensur-Maßnahme der jüngeren Zeit beschlossen. Denn angeblich ist es ja “für die Kinder”.

“Nur gegen Kinderpornos”
Von der Leyen und ihr Beraterstab betonen stets und immer wieder, dass das Zugangserschwerungsgesetz ausschließlich gegen Kinderpornographie in Stellung gebracht wurde. Doch die Begehrlichkeiten sind geweckt: Reflexartig meldete sich die Musikindustrie und forderte eine Filterung illegaler Musikdownloads. Der Zentralrat der Sinti und Roma fordert eine Ausweitung auf “Hass-Seiten”, der bayerische Innenminister will gleich alle rechtsextremistischen Seiten anscheinend nach dem Vorbild eines Feindsenderverbots filtern, und andere Unionspolitiker fordern nun auch noch Internetsperren für sogenannte Killerspiele. Günther Beckstein (CSU) geht sogar so weit, Kinderpornografie und Actionspiele auf eine Stufe zu stellen.

Killerspiele sind nächstes Opfer
Im Zusammenhang mit einem durch die Innenministerkonferenz angeregten Herstellungs- und Vertriebsverbot sogenannter Killerspiele gab es wie beim Zugangserschwerungsgesetz eine Petition, die immerhin über 73.000 Petenten unterzeichnet haben. Diese Petition wird jedoch in der aktuellen Wahlperiode aus organisatorischen Gründen nicht mehr vor dem Petitionsausschuss gehört werden können – wir Wählerinnen und Wähler können daher noch unmittelbar Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren und die Diskussion um “Killerspiele” nehmen.

Gleichzeitig nimmt die Debatte um “Killerspiele” immer absurdere Ausmaße an. Standen zu Anfang noch einigermaßen nachvollziehbar Egoshooter im Fokus der Angriffe, wird nun von Seiten der Spielefeinde auch das Feuer auf Strategiespiele wie “Warcraft 3″ eröffnet.

Die Bundestagswahl
Am 27. September steht eine Entscheidung an: Wollen wir Deutsche es zulassen, dass uns gerade erst erkämpfte Freiheiten genommen werden, dass wir grundlos und pauschal unter Verdacht gestellt und überwacht werden, dass der Staat schleichend die Macht über unser Privatleben übernimmt, Erwachsenen das Spielen von Computerspielen verbietet und dass durchschnittlich 50-Jährige (Stand: 2005!!) ohne entsprechende Sachkompetenz über die Fragen, die sich durch die moderne, digitalisierte Gesellschaft von heute stellen, entscheiden?

Wir glauben nicht, dass die Karrieristen und Lobbyisten, die beide in den traditionellen Parteien großen Einfluss haben, in der Lage sind, diese Fragen des modernen Lebens sinnvoll zu beantworten. Wir glauben, dass diese Antworten nur eine neue Kraft finden kann. Wir glauben an die Piratenpartei, so dämlich der Name auch sein mag.

Die Piratenpartei
Die Piratenpartei kommt ursprünglich aus Schweden, wo sie im Zusammenhang mit dem Filesharing-Dienst “The Pirate Bay” und der Debatte um die unfairen Nutzerrechte der Unterhaltungsindustrie entstand. (Mittlerweile geht es ja anscheinend auch ohne Digital Rights Management bei Download-Songs. Und ulkigerweise völlig problemlos.)

In Deutschland ist sie jung – die Piraten gründeten sich erst im Jahr 2006. Entsprechend fehlt es auch noch an allen Ecken und Enden an Experten für “klassische” Politikfelder wie Finanzen, Soziales, Arbeit, Auswärtiges, Verteidigung und Umwelt. Aus diesem Grunde äußern sich die Piraten – als einzige ernstzunehmende Partei, wie manchmal scheint – ausschließlich zu Themenkomplexen, von denen sie auch Ahnung hat. Aktuell handelt es sich dabei um:

Aufgrund des hohen Interesses an der Partei und dem Achtungserfolg bei der vergangenen Europawahl, bei der sie aus dem Stand 0,9 Prozent aller Stimmen holte, werden über Kurz oder Lang Experten auch für andere Bereiche der Politik bei den Piraten anheuern. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Interessant ist, dass sich die Piraten nicht links, rechts oder in die neuerdings so überfüllten Mitte einordnen lassen – sie sind völlig losgelöst und frei dieser überholten Denke. Argumentiert wird ausschließlich sachlich. Das irritiert die Worthülsen-Vertreter und Phrasendrescher der traditionellen Parteien, die sich stets links, rechts oder mittig definieren, ebenso sehr wie viele Medien, die den Piraten daher oft den nötigen Ernst absprechen und sie fälschlicherweise als “Spaßpartei” abtun oder als “Raubkopierer” darstellen.

Das Wahlprogramm der Piratenpartei beinhaltet die Forderungen und Wünsche, mit denen das Parlament geentert und die politische Landschaft geändert werden soll. Ihr solltet es unbedingt lesen – lang ist es nicht, und vermutlich betrifft es Euch. Eine wunderbare Zusammenfassung der Vorstellungen der Piraten findet Ihr außerdem bei Golem.

Aufruf zur Wahl
Wir von der macinplay-Redaktion rufen Euch auf, am 27. September 2009 Eure Erststimme, vor allem aber Eure Zweitstimme der Piratenpartei zu geben. Geht hin. Wählt. Klarmachen zum Ändern!

PS: In Sachsen ist es leider nicht möglich, für die Piratenpartei zu stimmen, da hier nicht die erforderlichen Kriterien erreicht werden konnten, um zur Wahl zugelassen zu werden. Euch Sachsen – aber auch nur Euch! – empfehlen wir daher alternativ Bündnis 90 / Die Grünen zu wählen. Beim nächsten Mal dann aber auch in Sachsen die Piratenpartei wählen!

PLISTA.items.push({“objectid”:3497,”title”:”macinplay empfiehlt Piratenpartei zur Bundestagswahl”,”text”:” Am 27. September finden in der Bundesrepublik Deutschland die Wahlen zum Deutschen Bundestag, dem wichtigsten Parlament des Landes, statt. Der Bundestag hat den Bundeskanzler (oder die Bundeskanzlerin) zu wu00e4hlen, Gesetze zu verabschieden sowie die Regierungsarbeit zu kontrollieren. Zur Hu00e4lfte werden die Abgeordneten direkt von den Wahlberechtigten gewu00e4hlt (Erststimme), zur anderen Hu00e4lfte ziehen sie u00fcber die Landeslisten der Parteien ins Parlament ein (Zweitstimme). In diesem Artikel bitten wir Euch, am 27. September zur Wahl zu gehen und Eure (Zweit-) Stimme der Piratenpartei zu geben. Weshalb wir Euch darum bitten, erklu00e4ren wir im Folgenden. rnrnWeiter so!rnIn der aktuellen Wahlperiode, in der eine Grou00dfe Koalition aus CDU/CSU und SPD die Regierung stellt und die zuletzt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise dominiert wurde, sind etliche gute und richtige Gesetze verabschiedet worden, und auch einige Reformen konnten angegangen und verabschiedet werden. Wu00e4re nicht die Finanz- und Wirtschaftskrise u00fcber die Welt und damit auch Deutschland hereingebrochen, wu00e4re die Bilanz dieser Regierung trotz mancher berechtigter Kritik im grou00dfen Ganzen betrachtet positiv ausfallen. Das wu00e4re eigentlich ein Signal fu00fcr ein “Weiter so”. rnrn Fragwu00fcrdige Mau00dfnahmen rnDoch in letzter Zeit hu00e4ufen sich fragwu00fcrdige bis antidemokratische Gesetzesvorhaben, Verordnungen und Vorschlu00e4ge, die bei uns grou00dfe Besorgnis auslu00f6sen. Da werden Gesetze durch die Instanzen gepeitscht, vorgeblich, um fu00fcr mehr innere oder u00e4uu00dfere Sicherheit oder den Schutz von Kindern vor Missbrauch zu sorgen. In Wahrheit werden jedoch Instrumente installiert, die das Land auf den Weg in den u00dcberwachungsstaat fu00fchren ku00f6nnen. Dazu zu00e4hlen die Vorratsdatenspeicherung, die seit dem 1. Januar 2008 jeden Bundesbu00fcrger, der Telefon und Internet nutzt, unter eine pauschale u00dcberwachung stellt, dazu gehu00f6rt die seit 2005 teilweise illegal durchgefu00fchrte Online-Durchsuchung von privaten und geschu00e4ftlichen Computern mittels “Bundes-Trojaner”, wie auch das Zugangserschwerungsgesetz, hinter dessen sperrigem Namen sich fu00fcr eine Sperrung von Kinderpornografie im Internet vollkommen unwirksame, aber gefu00e4hrlich undemokratische Mau00dfnahmen verbergen. rnrnDas Zugangserschwerungsgesetz rnAuf dieses Gesetz gehen wir einmal nu00e4her ein, denn es betrifft nicht blou00df Kinderschu00e4nder. Hinter diesem Gesetz steckt die richtige Idee, dass der Vertrieb dokumentierten Kindesmissbrauchs u00fcber das Internet nicht hingenommen werden kann. Dazu wird eine Liste mit “bu00f6sen” Seiten erstellt, die auf vu00f6llig intransparente Art und Weise durch das Bundeskriminalamt gefu00fchrt werden soll. Wer nun eine Seite mit verdu00e4chtigem Material aufruft, soll ein virtuelles Stoppschild angezeigt bekommen, das auf die Strafbarkeit der Inhalte aufmerksam macht. Diese Sperre ist jedoch komplett wirkungslos. Technisch basiert sie auf den gleichen Zensurmechanismen, wie sie etwa in den Regimen des Irans und Chinas u00fcblich sind. Wie leicht sie zu umgehen ist, hat die Weltu00f6ffentlichkeit staunend zur Kenntnis genommen, als sie mittels Twitter und YouTube u00fcber die wahren Verhu00e4ltnisse nach der vergangenen iranischen Wahl aufgeklu00e4rt wurde. Wer die Sperre umgehen will, muss lediglich einen anderen DNS-Server eintragen – damit ist sie wirkungslos.rnrnIm Falle des kriminellen Anbieters pu00e4dophilen Materials ist bei Auftauchen des Stoppschilds sofort klar, dass gegen ihn ermittelt wird und er nimmt seinen Schweinkram vom entsprechenden Server herunter und lu00e4dt den Dreck woanders wieder hoch, wo er erst einmal wieder gefunden werden muss – das Gesetz dient daher nicht, wie behauptet wird, dem Opfer, sondern ganz im Gegenteil dem Tu00e4ter. Sobald bis zu den Beratern der Politik durchdringt, wie sinn- und wirkungslos ihr zahnloser Sperr-Tiger ist, ist allerdings anzunehmen, dass ein rigiderer Sperrmechanismus eingefu00fchrt wird, der weniger leicht zu umgehen ist.rnrnInternet-Experten war die Wirkungslosigkeit natu00fcrlich von Anfang an klar – die zustu00e4ndige Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) lu00e4sst das jedoch unbeeindruckt. Eine Petition mit der u00fcberwu00e4ltigende Beteiligung von 134.015 Bu00fcrgerinnen und Bu00fcrgern gegen diese vollkommen unwirksame Sperrmau00dfnahme wurde durch Ministerin von der Leyen und den Deutschen Bundestag ignoriert, obwohl dies die gru00f6u00dfte jemals erfolgte Petition in der Geschichte der Bundesrepublik war – mit 389 Ja-Stimmen gegen 128 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen (PDF der namentlichen Abstimmung) wurde die gru00f6u00dfte Zensur-Mau00dfnahme der ju00fcngeren Zeit beschlossen. Denn angeblich ist es ja “fu00fcr die Kinder”. rnrn”Nur gegen Kinderpornos”rnVon der Leyen und ihr Beraterstab betonen stets und immer wieder, dass das Zugangserschwerungsgesetz ausschlieu00dflich gegen Kinderpornographie in Stellung gebracht wurde. Doch die Begehrlichkeiten sind geweckt: Reflexartig meldete sich die Musikindustrie und forderte eine Filterung illegaler Musikdownloads. Der Zentralrat der Sinti und Roma fordert eine Ausweitung auf “Hass-Seiten”, der bayerische Innenminister will gleich alle rechtsextremistischen Seiten anscheinend nach dem Vorbild eines Feindsenderverbots filtern, und andere Unionspolitiker fordern nun auch noch Internetsperren fu00fcr sogenannte Killerspiele. Gu00fcnther Beckstein (CSU) geht sogar so weit, Kinderpornografie und Actionspiele auf eine Stufe zu stellen. rnrnKillerspiele sind nu00e4chstes OpferrnIm Zusammenhang mit einem durch die Innenministerkonferenz angeregten Herstellungs- und Vertriebsverbot sogenannter Killerspiele gab es wie beim Zugangserschwerungsgesetz eine Petition, die immerhin u00fcber 73.000 Petenten unterzeichnet haben. Diese Petition wird jedoch in der aktuellen Wahlperiode aus organisatorischen Gru00fcnden nicht mehr vor dem Petitionsausschuss gehu00f6rt werden ku00f6nnen – wir Wu00e4hlerinnen und Wu00e4hler ku00f6nnen daher noch unmittelbar Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren und die Diskussion um “Killerspiele” nehmen. rnrnGleichzeitig nimmt die Debatte um “Killerspiele” immer absurdere Ausmau00dfe an. Standen zu Anfang noch einigermau00dfen nachvollziehbar Egoshooter im Fokus der Angriffe, wird nun von Seiten der Spielefeinde auch das Feuer auf Strategiespiele wie “Warcraft 3″ eru00f6ffnet. rnrnDie Bundestagswahl rnAm 27. September steht eine Entscheidung an: Wollen wir Deutsche es zulassen, dass uns gerade erst erku00e4mpfte Freiheiten genommen werden, dass wir grundlos und pauschal unter Verdacht gestellt und u00fcberwacht werden, dass der Staat schleichend die Macht u00fcber unser Privatleben u00fcbernimmt, Erwachsenen das Spielen von Computerspielen verbietet und dass durchschnittlich 50-Ju00e4hrige (Stand: 2005!!) ohne entsprechende Sachkompetenz u00fcber die Fragen, die sich durch die moderne, digitalisierte Gesellschaft von heute stellen, entscheiden?rnrnWir glauben nicht, dass die Karrieristen und Lobbyisten, die beide in den traditionellen Parteien grou00dfen Einfluss haben, in der Lage sind, diese Fragen des modernen Lebens sinnvoll zu beantworten. Wir glauben, dass diese Antworten nur eine neue Kraft finden kann. Wir glauben an die Piratenpartei, so du00e4mlich der Name auch sein mag. rnrnDie Piratenpartei rnDie Piratenpartei kommt urspru00fcnglich aus Schweden, wo sie im Zusammenhang mit dem Filesharing-Dienst “The Pirate Bay” und der Debatte um die unfairen Nutzerrechte der Unterhaltungsindustrie entstand. (Mittlerweile geht es ja anscheinend auch ohne Digital Rights Management bei Download-Songs. Und ulkigerweise vu00f6llig problemlos.)rnrnIn Deutschland ist sie jung – die Piraten gru00fcndeten sich erst im Jahr 2006. Entsprechend fehlt es auch noch an allen Ecken und Enden an Experten fu00fcr “klassische” Politikfelder wie Finanzen, Soziales, Arbeit, Auswu00e4rtiges, Verteidigung und Umwelt. Aus diesem Grunde u00e4uu00dfern sich die Piraten – als einzige ernstzunehmende Partei, wie manchmal scheint – ausschlieu00dflich zu Themenkomplexen, von denen sie auch Ahnung hat. Aktuell handelt es sich dabei um:rnrnrntu00dcberwachung,rntPatente,rntUrheberrecht,rntTransparenz,rntMonopolentwicklung,rntOpen Access (Bildung!),rntZensur und, Spieler aufgemerkt,rntEgoshooter.rnrnrnAufgrund des hohen Interesses an der Partei und dem Achtungserfolg bei der vergangenen Europawahl, bei der sie aus dem Stand 0,9 Prozent aller Stimmen holte, werden u00fcber Kurz oder Lang Experten auch fu00fcr andere Bereiche der Politik bei den Piraten anheuern. Das ist nur eine Frage der Zeit. rnrnInteressant ist, dass sich die Piraten nicht links, rechts oder in die neuerdings so u00fcberfu00fcllten Mitte einordnen lassen – sie sind vu00f6llig losgelu00f6st und frei dieser u00fcberholten Denke. Argumentiert wird ausschlieu00dflich sachlich. Das irritiert die Worthu00fclsen-Vertreter und Phrasendrescher der traditionellen Parteien, die sich stets links, rechts oder mittig definieren, ebenso sehr wie viele Medien, die den Piraten daher oft den nu00f6tigen Ernst absprechen und sie fu00e4lschlicherweise als “Spau00dfpartei” abtun oder als “Raubkopierer” darstellen.rnrnDas Wahlprogramm der Piratenpartei beinhaltet die Forderungen und Wu00fcnsche, mit denen das Parlament geentert und die politische Landschaft geu00e4ndert werden soll. Ihr solltet es unbedingt lesen – lang ist es nicht, und vermutlich betrifft es Euch. Eine wunderbare Zusammenfassung der Vorstellungen der Piraten findet Ihr auu00dferdem bei Golem.rnrnAufruf zur WahlrnWir von der macinplay-Redaktion rufen Euch auf, am 27. September 2009 Eure Erststimme, vor allem aber Eure Zweitstimme der Piratenpartei zu geben. Geht hin. Wu00e4hlt. Klarmachen zum u00c4ndern! rnrnPS: In Sachsen ist es leider nicht mu00f6glich, fu00fcr die Piratenpartei zu stimmen, da hier nicht die erforderlichen Kriterien erreicht werden konnten, um zur Wahl zugelassen zu werden. Euch Sachsen – aber auch nur Euch! – empfehlen wir daher alternativ Bu00fcndnis 90 / Die Gru00fcnen zu wu00e4hlen. Beim nu00e4chsten Mal dann aber auch in Sachsen die Piratenpartei wu00e4hlen!”,”url”:”http://www.macinplay.de/wordpress/2009/08/macinplay-empfiehlt-piratenpartei-zur-bundestagswahl/”,”img”:”http://www.macinplay.de/wordpress/wp-content/gallery/firmenlogos/thumbs/thumbs_piratenpartei.jpg”});

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Katiegorien: Allgemeines, macinplay.de

Stellenabbau bei Maxis und Raven

Verfasst von Gero Pflüger am 27. August 2009 Kommentieren

Hinter dem Studio Maxis verbirgt sich die Schmiede, die Simulationsspiele wie “Sim City” (mit all seinen Spin-offs und Ergänzungen), “Die Sims” und “Spore” erfunden hat. Kopf hinter den Riesenerfolgen ist Spielentwickler Will Wright, der Maxis jedoch im April verlassen hat, um ein neues Unternehmen namens “Stupid Fun Club” zu gründen. Maxis gehört zu Electronic Arts. Raven Software, Bestandteil von Activision, hat eine andere Geschichte: Sie sind die Entwickler von Actionhits wie der “Heretic”- und “Hexen”-Saga, den “Soldier of Fortune“-Teilen, von “Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast” und “Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy“, “Quake 4” und der Neuauflage von “Wolfenstein”. Viele dieser Spiele wurden in enger Zusammenarbeit mit id Software und anderen Branchengrößen entwickelt. Weiterlesen »

Flatout 2 im Preis gesenkt

Verfasst von Gero Pflüger am 26. August 2009 Kommentieren

Deliver2Mac Deliver2Mac hat die Download-Version des fröhlichen Zerstörungsrennens “Flatout 2″ im Preis gesenkt. Ab sofort kostet es nur noch knappe 20 Euro – die verpackte Version mit DVD-Box kostet nach wie vor um die 40 Euro. Zu haben ist der günstige Download auf der etwas kompliziert zu navigierenden Website von Deliver2Mac. Sinnloserweise findet sich der Fun-Racer unter “Simulation”.

Katiegorien: Spiele, Sportspiel
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Electronic Arts will USK durch PEGI ersetzen

Verfasst von Gero Pflüger am 26. August 2009 4 Kommentare

EA Electronic Arts Das 2003 gegründete, europäische Jugendschutz-System PEGI (Pan-European Game Information) macht im Wesentlichen das Gleiche wie hierzulande die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) – sie vergibt Alterseinstufungen. Das geschieht in mittlerweile beinahe 30 Staaten Europas, und obwohl das Europaparlament Deutschland nahegelegt hat, PEGI einzuführen, ist dieser Vorschlag nicht bindend. PEGI ist erheblich milder und publisherfreundlicher als die USK. Electronic Arts fordert nun die Abschaffung der USK. Weiterlesen »

Katiegorien: Allgemeines

Diablo 3: Weniger Blut in Deutschland

Verfasst von Gero Pflüger am 26. August 2009 1 Kommentar

Diablo III Voraussichtlich im Jahr 2011 wird Blizzard das Action-Rollenspiel “Diablo 3″ auf den Markt bringen. Doch schon jetzt gibt es die ersten Aufreger, verursacht durch ein Interview von Blizzards Diablo-3-Chefentwickler Jay Wilson mit dem Magazin “Wired”.

Darin sagt Wilson: “In Gegenden wie Deutschland und Australien werden wir das Blut verändern müssen, wenn wir es dort verkaufen möchten. Und das ist in Ordnung. Das sind die Standards dieser Länder, und wir haben wirklich kein Problem damit, uns nach dem zu richten, was sie brauchen und wollen.” Anders sei das in China – dort seien die Anforderungen so hoch, dass man sie möglicherweise nicht wird einhalten und entsprechen Diablo 3 nicht in China wird verkaufen können.

Aller Wahrscheinlichkeit nach bemüht sich Blizzard um eine USK-Einstufung ab 16 Jahren, damit das Spiel eine möglichst breite Käuferschicht findet.

Wired-Artikel

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Killerspiele am iPhone

Verfasst von Gero Pflüger am 26. August 2009 4 Kommentare

Killerspiele Das iPhone ist natürlich ausschließlich für seriöse Geschäftsanwendungen gedacht, zum Beispiel für Things (7,99 Euro bei Things) oder MobileStudio (1,59 Euro bei MobileStudio). Wer mit seinem Mobiltelefon Spiele, womöglich auch noch böse Killerspiele, spielt, läuft Gefahr, irgendwann von Schäuble und Zensursula zur Strecke gebracht zu werden. Nichts desto weniger trotz haben verantwortungslose Gesellen jede Menge dieser bösen, bösen Spiele programmiert, und das ebenso böse, böse Unternehmen Apple bietet diesen entmoralisierenden Schund in seinem App-Store zum Kaufe feil. Weiterlesen »

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