Wie die Website Cynamite unter Berufung auf die Website der Aktion berichtet, ruft das Aktionsbündis “Amoklauf Winnenden” Familien dazu auf, sogenannte Killerspiele, “die das Töten von Menschen simulieren”, öffentlich zu entsorgen. Zu diesem Zweck soll am 17. Oktober vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container aufgestellt werden, in den die unerwünschten Spiele entsorgt werden können. Zu gewinnen gibt es für die Entsorger auch etwas, nämlich ein Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft mit den Unterschriften des aktuellen Kaders. Was hingegen mit den gesammelten Videospielen geschehen soll, ist jedoch noch nicht bekannt, so Cynamite süffisant.
Nach wie vor gibt es keine seriöse Studie, die einen Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewalthaltigen Actionspielen und Mordhandlungen nachweist, zumal es Schulmassaker schon deutlich länger gibt als Computerspiele. Der momentane Stand der wissenschaftlichen Forschung sieht eher psychische und soziale Probleme der Täter als Ursache der Morde.
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