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Spiele für Apple Macintosh, iPhone und iPad

Archiv für Juni, 2010

iPhone 4 vorgestellt

Verfasst von Gero Pflüger am 7. Juni 2010 Kommentieren

Apple hat heute das neue iPhone 4 vorgestellt, das dank FaceTime den Traum von Videotelefonie wahr werden lässt. Apples atemberaubendes neues Retina Display – das höchstauflösendste Display, das jemals in einem Smartphone verbaut wurde – ermöglicht kristallklare Text-, Foto- und Videodarstellung. Zudem bietet iPhone 4 eine 5 Megapixel Kamera mit LED-Blitz, HD Video-Aufnahme, den Apple A4 Prozessor, einen 3-Achsen-Gyrosensor und eine um bis zu 40 Prozent längere Sprechzeit – und das alles in einem komplett neuen Design aus Glas und Edelstahl, dem dünnsten Smartphone der Welt. iPhone 4 kommt mit iOS 4, der neuesten Version des weltweit fortschrittlichsten mobilen Betriebssystems, welches über 100 neue Funktionen und 1.500 neue Programmierschnittstellen (APIs) für Entwickler bietet. iOS 4 beinhaltet Multitasking, Ordner, Verbesserungen in Mail, weiterführenden Unternehmens-Support und Apples iAd, eine neue Plattform für mobile Werbung. iPhone 4 wird in den USA, England, Frankreich, Deutschland und Japan ab dem 24. Juni erhältlich sein, in den USA beginnend bei einem Preis von 199 US-Dollar in Kombination mit einem 2-Jahres-Vertrag.

“iPhone 4 ist der größte Sprung seit dem ursprünglichen iPhone,” sagt Steve Jobs, CEO von Apple. “FaceTime Videotelefonie setzt einen neuen Standard für mobile Kommunikation und unser neues Retina Display ist das höchstauflösendste Display, das jemals in einem Smartphone verbaut wurde, mit Text, der aussieht, wie auf einer sauber gedruckten Seite. Von diesen beiden Meilensteinen haben wir seit Jahrzehnten geträumt.”

FaceTime ist so mobil wie das Smartphone selbst, wodurch man seine Angehörigen und Freunde überall dort sehen kann, wo man Zugriff auf ein Wi-Fi-Netzwerk hat. FaceTime zu nutzen ist so einfach, wie einen normalen Anruf zu tätigen. Ohne dafür etwas konfigurieren zu müssen kann man augenblicklich mit einem Fingertipp auf die rückseitige Kamera wechseln, um anderen zu zeigen, was man selbst gerade sieht.

Das beeindruckende 3,5 Zoll Retina Display von Apple hat eine Auflösung von 960 x 640 Pixeln – viermal so viele Pixel wie das iPhone 3GS und 78 Prozent der Pixel eines iPad. Die daraus resultierenden 326 Pixel pro Zoll sind so dicht, dass das menschliche Auge keine einzelnen Pixel unterscheiden kann, wenn das Telefon bei einer normalen Entfernung gehalten wird, so dass Texte, Bilder und Video schärfer aussehen, glatter und realistischer als je zuvor auf einem elektronischen Display.

iPhone 4 ist mit 9,3 Millimetern das dünnste Smartphone aller Zeiten, in einem komplett neuen Design und von so hoher Qualität gefertigt wie kein anderes mobiles Gerät. Die Vorder- und Rückseite bestehen aus Aluminosilikat-Glas, dank chemischer Verstärkung um 30 Prozent härter als Plastik, unempfindlicher gegenüber Kratzern und haltbarer als jemals zuvor. Die Glasoberfläche der Vorder- und Rückseite haben eine fettabweisende Beschichtung die dabei hilft es sauber zu halten – das iPhone 4 ist umrandet von einem hochveredelten Edelstahlrahmen aus einer maßgeschneiderten Legierung, die geschmiedet wurde, um 5 Mal stärker zu sein als Standard-Stahl.

iPhone 4 bietet eine 5 Megapixel Autofokus Kamera mit 5-fach digitalem Zoom, einem Sensor für die rückwärtige Belichtung und einen eingebauten LED-Blitz, der es ermöglicht, tolle Fotos auch bei schlechteren Lichtverhältnissen und in dunkler Umgebung zu machen. Mit iPhone 4 kann man unglaubliche HD-Videoaufnahmen machen und bearbeiten und das beliebte ‘Fokussieren per Fingertipp-Feature’ funktioniert nun auch während der Videoaufnahme. Den LED-Blitz des iPhone 4 kann man sowohl für Standbildaufnahmen als auch Videoaufnahmen verwenden. Die neue iMovie App für das iPhone erlaubt es nun Videoclips zu kombinieren, dynamische Übergänge und Themen sowie Fotos und Musik hinzuzufügen – Nutzer können diese App für nur 4,99 US-Dollar im App Store direkt mit dem iPhone kaufen.

iPhone 4 ist das beste mobile Endgerät für Spiele und Unterhaltung mit Zugang zu zehntausenden Spielen und Unterhaltungs-Apps über den revolutionären App Store. Jedes iPhone 4 hat einen eingebauten 3-Achsen-Gyrosensor, der in Kombination mit dem Beschleunigungssensor sechsfache Achsen-Bewegungen wahrnehmen kann: hoch und runter, von links nach rechts, vorwärts und rückwärts sowie ‘pitch and roll’, weswegen es sich perfekt zum Spielen eignet. Die Entwickler haben Zuggriff auf den Gyrosensor in dem sie die neue CoreMotion API nutzen um Spiele und andere Apps zu entwickeln, die weit über das hinaus gehen, was andere mobile Geräte leisten.

iPhone 4 kommt mit iOS 4, der neuesten Version des weltweit fortschrittlichsten mobilen Betriebssystems. Mit über 100 neuen Funktionen beinhaltet es Multitasking, Ordner, Verbesserungen in Mail, weiterführenden Unternehmens-Support und Apples neue mobile Werbeplattform iAd. Mittels Multitasking können Nutzer nun augenblicklich zwischen den Apps wechseln und dabei Batterielaufzeit sparen. Ordner erlaubt es Nutzern die Apps einfach in Sammlungen zu organisieren indem eine App auf eine andere App gelegt wird. Dann wird automatisch ein Ordner angelegt und ein Name entsprechend der Kategorie der Apps ausgewählt. Kunden können die Namen der Ordner jederzeit selbst ändern. Zusätzlich können sie die Anzeige der Bildschirmsperre sowie die des Home-Bildschirms mit einer Ansammlung mitgelieferter Bildschirmhintergründe oder mit jedem Foto auf ihrem iPhone personalisieren.

Die neue iBooks App wird es kostenlos für iPhone 4 als Download im App Store geben. Sie beinhaltet den neuen iBookstore, um auf die beste Art und Weise mit einem mobilen Gerät nach Büchern zu suchen, sie zu kaufen und zu lesen. Die iBooks App wird die aktuelle Stelle im Buch sowie alle Lesezeichen, Höhepunkte und Notizen die man gemacht hat mit Kopien des selben Buches auf dem iPad, dem iPhone und dem iPod touch synchronisieren. iBooks Nutzer können nun außerdem PDF-Dokumente direkt in iBooks lesen und speichern. Inzwischen sind über 60.000 Bücher im iBookstore erhältlich und es wurden bereits über fünf Millionen Bücher in den ersten zwei Monaten heruntergeladen.

Mehr als fünf Milliarden Apps wurden aus dem revolutionären App Store heruntergeladen und mehr als 225.000 Apps stehen den Nutzern in über 90 Ländern zur Verfügung. Fast 100 Millionen iPhone und iPod touch Kunden auf der ganzen Welt können aus einer enormen Vielfalt an Apps aus 20 verschiedenen Kategorien wählen, darunter Spiele, Wirtschaft, Nachrichten, Sport, Gesundheit und Fitness, Referenz oder Reisen.

iPhone 4 bietet erstaunliche sieben Stunden Sprechzeit in 3G-Netzen, bis zu zehn Stunden Surfen im Internet mit Wi-Fi, bis zu sechs Stunden über 3G-Netze und bis zu 10 Stunden Videowiedergabe sowie bis zu 40 Stunden Audiowiedergabe. iPhone 4 verfügt über Apples neuen A4 Prozessor, der eine außergewöhnliche Prozessor- und Grafikleistung sowie eine lange Batterielaufzeit liefert. iPhone 4 bietet ein zweites Mikrofon und fortschrittliche Software um unerwünschte Hintergrundgeräusche für eine verbesserte Gesprächsqualität in lauten Umgebungen zu unterdrücken. Außerdem bietet das iPhone 4 über den 802.11n Wi-Fi-Standard und zusätzliches Quadband HSUPA bis zu 7,2 Mbps Download- und 5,8 Mbps Upload-Fähigkeit.

Preise & Verfügbarkeit

iPhone 4 gibt es in den Farben schwarz und weiß. Es wird in den USA für einen empfohlenen Verkaufspreis von 199 US-Dollar für das 16GB-Modell und 299 US-Dollar für das 32GB-Modell sowohl in den Apple und AT&T Retail Stores, deren Online Stores sowie bei Best Buy und Wal-Mart erhältlich sein. Das iPhone 4 wird in den USA, Frankreich, Deutschland, Japan und England ab dem 24. Juni verfügbar sein. Kunden können iPhone 4 ab Dienstag den 15. Juni im Apple Online Store vorbestellen oder eines zur persönlichen Abholung in einem Apple Retail Store reservieren. iMovie für iPhone wird im App Store für 4,99 US-Dollar erhältlich sein. Die oben genannten Preise sind ausschließlich US-Preise und beinhalten keine Steuer; internationale Preise werden zu einem späteren Zeitpunkt genannt.

Am 24. Juni wird außerdem ein neues iPhone 3GS 8GB Modell für nur 99 US-Dollar erhältlich sein. iOS 4 Software wird ab dem 21. Juni als kostenloses Software-Update über iTunes 9.2 oder neuer für iPhone- und iPod touch-Kunden erhältlich sein.

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Prime Games hat ein neues Suchbildabenteuer herausgebracht. Entwickelt wurde das Spiel von Daedalic Entertainment, den Machern von “Edna bricht aus” (macinplay-Test) und “Machinarium” (macinplay-Test). Diesmal schwimmt man auf der Gruselwelle mit, die die Buchläden und Fernsehsender mit Vampirserien und ähnlichem überschwemmt. Das ganze ist natürlich eingebettet in eine Liebesgeschichte, die unter keinem guten Stern steht.
Auf jedenfall kann man jede Menge Orte untersuchen, um die fehlenden Hinweise um das Rätsel eines alten Herrenhauses und das der Familie van den Berks zu lösen. Dabei gilt es hin und wieder Minispiele zu meistern. Wem so etwas gefällt, der kann zum Preis von zur Zeit € 19,50 das Spiel im macinplay-Shop erwerben.

Links:

Finstere Liebschaft

Daedalic Entertainment

Prime Games

App des Monats: Carcassonne

Verfasst von Holger Saß am 5. Juni 2010 1 Kommentar

Ja, für mich steht nach kurzem anspielen fest: Das beste (Spiele) App dieses Monats ist schon erschienen. Und es ist eine Brettspielumsetzung: Carcassonne, das Spiel des Jahres 2001, ist im Store gelandet.
Und wie. Das kurzweilige Kartenlegespiel ist liebevoll umgesetzt und zeitgemäß ausgestattet: Neben knackigen KI Gegnern gibt es natürlich einen Multispielerpart, lokal oder weltweit übers Netz. Als besonderen Bonus haben die Entwickler von Coding Monkeys noch ein Solospiel für die einsamen iPhone Junkies unter uns eingebaut. Dabei gilt es mit möglichst wenig Karten eine bestimmte Stadtgröße zu erreichen. Alles in allem eine beinahe perfekte Umsetzung des beliebten Brettspiels für 3,99 €. Und ein kostenfreies Update fürs iPad ist auch schon angekündigt. Nach kurzem anspielen gibt es meinerseits eigentlich gibt es nur eine Empfehlung: ab in den iTS und zuschlagen.
Aber trotzdem werden wir uns das Spiel natürlich noch genauer anschauen und in den nächsten Tagen einen ausführlichen Testbericht nachreichen.

Macintosh: Die Sims 3: Traumkarrieren erschienen

Verfasst von Gero Pflüger am 3. Juni 2010 Kommentieren

Die Sims 3: Traumkarrieren - Erweiterungspack zu Die Sims 3 Der US-Spielemulti Electronic Arts melkt einmal mehr seine Cash-cow und wirft mit Die Sims 3: Traumkarrieren eine neue Erweiterung zur Alltagssimulation Die Sims 3 auf den Markt.

Erforderlich ist – neben dem Hauptspiel Die Sims 3 (im macinplay-Shop) natürlich – ein Intel-Mac mit Mac OS X 10.5.7, 2 Gigabyte RAM und eine ATI Radeon X1600 oder vergleichbar. “Traumkarrieren” kostet in der einfachen Version um 30 Euro und mit allerlei lustigem Beiwerk (wie etwa einem Lösungsbuch) knappe 40 Euro. beide Versionen sind im macinplay-Shop verfügbar.

Flattr: Jetzt auch für unsere Leser

Verfasst von Gero Pflüger am 3. Juni 2010 5 Kommentare

Seit gestern bitten wir Euch, freiwillige Zahlungen via Flattr an uns zu leisten, damit wir mittelfristig hier bei macinplay.de die Bannerwerbung loswerden. Den entsprechenden Artikel findet Ihr hier.

Nun haben wir eine Möglichkeit gefunden, auch Euch als Leser an Flattr teilhaben zu lassen: über die Kommentarfunktion. Wann immer Ihr einen Artikel oder einen Testbericht von uns kommentiert, habt Ihr die Möglichkeit, Eure eigene Flattr-ID anzugeben und anschließend selbst geflattrt zu werden. Das heißt, dass Ihr dann Geld bekommt. Das wird zumindest anfangs nicht viel sein, aber es ist immerhin ein kleines Dankeschön.

Bewerbt Euch einfach bei Flattr um eine Flattr-ID, bestimmt den Betrag, mit dem Ihr selbst bei Flattr mitmachen wollt, und beginnt, hier bei macinplay.de zu kommentieren. Es gibt jede Menge Artikel, Testberichte zu Hardware, Anwendungen und Spielen für Macintosh und iPhone, die Ihr kommentieren könntet … Also: Legt los, viel Spaß und viel Erfolg!

Katiegorien: Ankündigung, macinplay.de
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Der langsame Tod der Games Convention Online

Verfasst von David Sondermann am 3. Juni 2010 Kommentieren

Es ist ein schwarzer Tag für Deutschlands Spieler. Die traditionsreiche Games Convention (Online) wird 2010 nicht mehr für das Publikum geöffnet. Wie die Leipziger Messe mitteilt, ist die GCO ab sofort eine reine Fachmesse. Auf der Webseite der GCO sind schon keine Hinweise zu Publikumsveranstaltungen mehr zu finden.

Das Aus der ehemals größten Veranstaltung ihrer Art in Europa kam nicht unerwartet, aber zum jetzigen Zeitpunkt doch sehr überraschend. Die Leipziger Messe hat wohl bis zum allerletzten Augenblick gehofft, genügend Aussteller für den Publikumsbereich zu finden. Die Anmeldungen kamen aber nicht auf eine Anzahl, die den Besuch der Messe rechtfertigen würde. Die Leipziger Volkszeitung spricht von 16 Anmeldungen. So lässt sich keine Messe durchführen, ohne ein dickes Minus zu machen. Mit anderen Worten: Es lohnt sich einfach nicht. Deshalb wurde die Reißleine gezogen.

Betroffen sind auch alle bis vor kurzem noch angekündigten Community-Events und auch das irgendwie zu Leipzig gehörende Cosplay. Auch das nationale Finale der World Cyber Games muss sich einen neuen Austragungsort suchen, bleibt aber in Leipzig. Es ist schade, dass diese in Leipzig aufgebaute und dort etablierte Messe durch den Weggang des BIU wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.

Zumindest die Fachmesse scheint aber erfolgversprechend zu sein. Aber das nutzt uns Spielern erstmal wenig. Vielleicht sollte man in Leipzig mal über eine Publikumsmesse zum Thema Mac, iPod, iPhone, iPad & Co. nachdenken – natürlich mit großem Spieleteil. Die Nachfrage nach Produkten rund um die Applewelt steigt stetig, wie der Erfolg des OS X Business Park auf der diesjährigen CeBIT gezeigt hat.

Pressemitteilung zur Neuausrichtung der Games Convention Online

Artikel in der Leipziger Volkszeitung

CeBIT 2010: OS X Business Park

Supreme Commander 2 kommt…irgendwann

Verfasst von Holger Saß am 3. Juni 2010 Kommentieren

Virtual Programming hat per Rundmail angekündigt, das sie an der Macversion des Strategieknüllers “Supreme Commander 2″ arbeiten und es zu einem bisher nicht bekannten Zeitpunkt über Ihre Onlineplattform deliver2mac digital und als Box über den Handel vertreiben wollen.
Sonst weiß man noch nicht genaues, denn wie heißt es in der Mail:
“Pricing and system requirements for the Mac version will be unveiled in the coming months; a release date has not been set.”

Die empfohlenen Systemanforderungen für PCs mit 3.0 GHz Dual Core und 2 GB RAM sowie einer 256 MB Grafikkarte lassen jedenfalls speziell für die Macbookbesitzer nichts gutes erwarten. Das Echtzeitstrategiespiel spielt in der Zukunft, bietet 3 Fraktionen, sowie eine Fülle von Einheiten.
Näheres zu den anderen Versionen kann man auf der Homepage erfahren um sich einen ersten Eindruck zu machen oder sich einen Test der PC Version zu gemüte führen, zum Beispiel auf gamestar.de.
Wir sind gespannt wann es erscheint und halten euch natürlich auf dem laufenden.

In eigener Sache: Werbung – oder lieber nicht?

Verfasst von Gero Pflüger am 1. Juni 2010 1 Kommentar

In eigener Sache: Wir machen Werbung. Wir müssen. Sonst könnten wir den Server nicht bezahlen und müssten macinplay.de vom Netz nehmen. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, für seine Mühen ein bisschen finanzielle Kompensation zu erhalten. Darum läuft bei uns alles Mögliche: Google Ads, Tradedoubler-Affiliate-Links, iTunes-Affiliate-Links, Amazon-Affiliate-Links, und den von Amazon bestückten macinplay-Shop gibt es auch noch. Wenn Ihr auf Werbung hier bei macinplay.de klickt und etwas kauft, erhalten wir eine kleine Verkaufs-Provision. Davon leben wir seit zehn Jahren. Auch in unserem Twitter-Stream werden Anzeigen eingeblendet. (Die nerven uns allerdings selber so dermaßen, dass wir sie abschalten werden, sobald wir unsere Seite des Vertrags erfüllt haben.)

Nun ist es so: Die ganze Werbung zerrt ganz schön an der Performance der Seite, und hübsch sind die eingeblendeten Banner oft auch nicht. Am liebsten würden wir das alles komplett rauswerfen, was aber die Finanzlage nicht zulässt. Was also tun? Sollen wir das machen wie manche Zeitungen – Abo-Modelle? Zahlen pro gelesenem Artikel? Das ist technisch sehr schwierig und damit nur unter Aufwand großer finanzieller Mittel umzusetzen. Und zudem ätzend.

Doch kann man die Werbung, wenn schon nicht ganz eliminieren, vielleicht wenigstens reduzieren – sagen wir auf die reinen Affiliate-Textlinks zu Amazon und iTunes? Wenn ja, wie? – Dann kam unser Autor Hartmut Beckschulze mit einer Flattr-Einladung daher. Zunächst einmal Rätselraten: Was ist Flattr denn bitteschön schon wieder? Okay, ein Micropayment-Dienst, der gerade in der abschließenden Beta-Phase ist und im Juni live gehen soll. Sehr schnell wurde klar: Flattr ist kein beliebiger Micropayment-Dienst. Sondern ein ganz besonderer. Mit Flattr können die Inhalte von Anbietern freiwillig honoriert werden – sehr direkt, und ohne große Löcher in das persönliche Portemonnaie zu reißen.

Das geht so: Ihr meldet Euch bei Flattr an, legt einen Betrag fest, den Ihr monatlich an Flattr zahlt (wählen kann man zwischen 2, 5, 10 und 20 Euro), und dann “flattrt” man los: Sagen wir, Ihr habt Euch für die Zahlung von 2 Euro entschieden und findet diesen Artikel hier bei macinplay.de ganz toll. Dann klickt Ihr lediglich auf den Flattr-Button unten. Der Zähler des Artikels geht um eins nach oben.

Am Ende des Monats zieht sich Flattr seinen Anteil ab – 10 % von Euren 2 Euro bleiben beim schwedischen Unternehmen. Die übrigen 1,80 Euro verteilt Flattr an diejenigen Anbieter, deren Buttons Ihr geklickt habt. Ist es nur ein Button (also dieser Artikel), erhalten wir den kompletten Betrag. Habt Ihr zehn Buttons bei zehn Anbietern geklickt, erhalten wir 0,18 Euro. Habt Ihr gar nichts geklickt, wandert das Geld in einen großen Topf und wird an alle Anbieter verteilt. Jeder Flattr-Geldempfänger (also wir) ist gleichzeitig auch Flattr-Geldgeber – also auch wir zahlen einen bestimmten Betrag an Flattr, um den Dienst in Anspruch nehmen zu können, und auch wir verteilen Geld an Flattr-Anbieter. Heute haben wir schon fleißig geklickt.

Wir bieten Euch also nun Flattr an, mit dem Ziel, mittelfristig Bannerwerbung reduzieren zu können. Eigentlich kommt es nur darauf an, wie gut Ihr dieses Angebot annehmt. Helft uns, die blöden Banner loszuwerden!

Katiegorien: Ankündigung, macinplay.de
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Battle.net nicht mehr international

Verfasst von Gero Pflüger am 1. Juni 2010 Kommentieren

Die Multiplayer-Plattform battle.net von Blizzard Entertainment, die seit dem Action-Rollenspiel Diablo dafür sorgt, dass sich weltweit Spieler miteinander vernetzen und gemeinsam mit- und gegeneinander spielen können, wird mit Erscheinen des Echtzeitstrategiespiels Starcraft 2 und der Diablo-Neuauflage Diablo 3 grundlegend überholt und büßt in diesem Zuge einen Teil seiner Internationalität ein.

Bei Battle.net 2.0 werden ganz wie bei World of WarCraft Spieler dann nur noch in ihrer jeweiligen Region miteinander spielen können – also Europäer mit Europäern, Amerikaner mit Amerikanern und Asiaten mit Asiaten. Ob es möglich sein wird, auf die Regionen anderer Kontinente zuzugreifen, ist noch nicht ganz klar – möglicherweise werde das durch den zusätzlichen Erwerb eines weiteren Clients ermöglicht.

Die älteren Blizzard-Spiele, die das bisherige Battle.net nutzen, werden wohl weiterhin in den Genuss der Internationalität kommen. Allerdings wird sich die Webadresse von zum Beispiel www.battle.net/war3 für Warcraft 3 in classic.battle.net/war3 ändern.

Gish: Quellcode freigegeben

Verfasst von Gero Pflüger am 1. Juni 2010 Kommentieren

Der Quellcode des genialen Spiels Gish (hier als Testbericht) ist unter der Gnu Public License v2 freigegeben worden.

Hintergrund ist eine Aktion des Publishers Wolfire, bei der Gish mit drei anderen Independent-Spielen im sogenannte Humble Indie Bundle für einen frei festzulegenden Preis angeboten wurden. Ziel war es, eine Million US-Dollar herauszubekommen, danach wollte man den Sourcecode der vier Spiele unter GPL veröffentlichen. Nach nur sieben Tagen waren von über 120.000 Käufern mehr als 1,1 Millionen Dollar eingegangen, und Wolfire hielt sein Versprechen. Der Sourcecode zu Gish findet sich unter diesem Link.

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