Die Marketing-Fachzeitschrift »Werben & Verkaufen« (»w&v«) berichtet über alles, was am Werbemarkt so passiert und hat einen ausgesprochen guten Ruf in Fachkreisen. Doch was sich Redakteurin Anja Janotta in ihrem unter der Rubrik »Kreation des Tages« erschienen Artikel zur mobilen Konsole »Playstation Vita« leistet, ist nicht nur tendenziös, sondern in seiner Gänze ziemlich peinlich. Wir erklären den Bericht daher zum Gaming-Berichterstattungs-Fail des Tages. Weiterlesen »
Archiv für die ‘Synapsensalat’ Kategorie
Eines meiner persönlichen Lieblingsspiele auf iPhone und Mac ist das Tower-Defense-Spiel »Pflanzen gegen Zombies« (im englischen Original: »Plants vs. Zombies«, kurz »PvZ«) von PopCap Games. Offenbar ist es nicht nur bei mir so beliebt, denn Blizzard Entertainment verpasste seinem Multimillionen-Dollar MMORPG World of WarCraft eine Quest, die eine Hommage an dieses kleine Spiel darstellt. Weiterlesen »
Die Die Sims Mittelalter haben heute das Licht der iPad Welt erblickt. Nachdem die Mac Version eher durchwachsen war (unser Test) schob EA dann vor einiger Zeit eine iPhone Version hinterher. Und jetzt also die iPad Variante.
Ohne das Spiel getestet zu haben führt mich das doch zu ein, zwei Gedankengängen:
EA schafft es mal wieder nicht eine Universalapp herauszubringen, schade eigentlich. Denn so wie die Screenshots aussehen und sich die Produkbeschreibung liest soll ich für das gleiche Spiel mit einigen Grafikanpassungen jetzt also noch einmal bezahlen. Bei aller Kritik die wir an dieser Stelle schon häufiger an einem anderen Big Player geäußert haben: Gameloft macht da mit ihren Universalapps für iPhone und iPad für mich einen deutlich besseren Job.
Und dann noch einmal ein fröhliches “HALLO EA, SCHON MAL WAS VON DER CLOUD GEHÖRT?” in die Runde gerufen. Denn leider scheint dieser Trend, nämlich Spielstände per iCloud zu sichern und damit allen Geräten zur Verfügung zu stellen an EA bislang vorbei gegangen zu sein. Für fleissige Sims Mittelalter Spieler, die bisher auf dem iPhone gezockt haben heisst das damit: Sorry, aber auf dem iPad geht alles wieder bei Null los. Gerade bei diesem Genre ein in meinen Augen ein, um es vorsichtig zu sagen, nicht ganz glücklicher Ansatz.
Aber gut, wer sich davon nicht schrecken lässt, der bekommt Die Sims Mittelalter for iPad ab sofort im Appstore, derzeit gilt noch ein zeitlich begrenzter Einführungspreis von 2,39€.
Die Sims™ Mittelalter For iPadHersteller: EA Swiss Sarl

Die Sims™ MittelalterHersteller: EA Swiss Sarl

Electronic Arts, oder kurz und knackig EA, ist mal wieder auf Einkaufstour. Diesmal hat es die Australier von Firemint erwischt:
Electronic Arts investiert ins Mobile-Games-Business. Für einen nicht genannten Betrag wird der kalifornische Major den australischen iOS-Spezialisten Firemint übernehmen. Das Studio mit Sitz in Melbourne bringt Erfahrung in der Entwicklung von Spielen für iPhone und iPad sowie die Erfolgsmarken “Flight Control” und “Real Racing” in das Geschäft mit ein. “Das Firemint-Team ist für seinen Erfolg bei Kritikern und am Markt bekann. Es wird unsere weltweite Führungsposition in der Spieleentwicklung für Mobilgeräte und Online-Spieleplattformen stärken, dass Firemint nun Teil von EA ist”, kommentierte Barry Cottle, Executive Vice PResident und General Manager von EA Interactive. Die Übernahme soll binnen vier Wochen abgeschlossen sein.
Quelle
Hier zur Erinnerung noch einmal das Angebot von Firemint auf iOS und hier die EA-Angebote.
Der Konzentrationsprozess geht also weiter. Freuen wir uns also schon mal auf die Crossover Projekte “Sims Real Racing”, in dem du dann deinen Wagen per InApp Kauf individualisieren kannst, oder “Flight Control – Spore Edition” wo du den perfekten Fluglotsen klonen musst.
Ich persönlich hoffe einmal das EA die Jungs und Mädels bei Firemint weiterhin ungestört werkeln lässt, habe da aber so meine Zweifel.
Was denkt Ihr?
Massive Multiplayer Online Games können sehr lukrativ für Ihre Publisher sein, den monatlichen Gebühren sei Dank. Blizzards World of Warcraft ist ein schönes Beispiel dafür. Aber zum Leidwesen der anderen Anbieter auch so ziemlich das einzige. Andere hoffnungsvoll gestartete Projekte wie Warhammer Online scheiterten mehr oder weniger kläglich, obwohl nicht mal unbedingt schlechter sind.
Nun kommt aber auch das erfolgreichste Spiel irgendwann trotz zusätzlicher Inhalte und laufender Updates einmal “in die Jahre” wie man so schön sagt. So ist es nicht verwunderlich das Blizzard bereits an einem Nachfolger mit dem Projektnamen “Titan” arbeitet, wie man zähneknirschend eingestehen musste (via Golem.de).
Zur Sicherheit hat Activision/Blizzard einen 10 Jährigem Kooperationvertrag mit Bungie geschlossen. Und die arbeiten gerade? Genau, an einem MMOG, laut Golem einem “WOW im Weltraum” mit dem Arbeitstitel “Destiny”. Spannend an dem Projekt sind ein paar der Stellenausschreibungen, so werden auch Leute mit Erfahrung bei der Programmierung mobiler Endgeräte. Also durchaus möglich das man auch unterwegs auf seinem iPhone/iPad einige Quests abarbeiten kann.
Wenn die ganzen Gerüchte stimmen, dann wird es für die Mitberwerber wie EA sicher nicht einfacher sich noch ein Stück vom Kuchen abzuschneiden, trotz hoffnungsvoller Projekte wie BioWares “Star Wars: The Old Republic“. Momentan sieht es ein wenig so aus als ob Activision/Blizzard versuchen möchte sich den Markt komplett unter den Nagel zu reissen. Hoffen wir das das nicht passiert, den Konkurrent belebt ja bekanntlich das Geschäft.
Gewöhnlich gut unterrichteten Quellen berichten, das ein noch ungenanntes Studio die Verfilmung des App Store Bestsellers Fruit Ninja plant.
Als Regisseur ist wohl Tim Burton im Gespräch, die Rolle des Ninjas ist noch unbesetzt. Aber wie man hört würden wohl Brad Pitt und George Clooney gerne “mal wieder was zusammen machen”, aber auch James Bond Darsteller Daniel Craigh soll schon vorstellig geworden sein.
Wie es schient setzten die Verantwortlichen also auf bekannte Namen, dementsprechend dürfte das Buget noch höher ausfallen als bei der wohl gescheiterten Pac-Man Verfilmung.
Durchgesickert sind jetzt erste Probeaufnahmen, aber seht selbst:
Und wer Fruit Ninja noch nicht kennt:
Fruit NinjaHersteller: Halfbrick

Fruit Ninja HDHersteller: Halfbrick

Beinahe wäre er an uns vorbeigegangen, der 10 Jährige Geburtstag von iTunes.
In den vergangenen Jahren hat sich Apples Musikverwaltung zu einem der meistgeliebten oder auch meistgehassten, aber auf jeden Fall wohl zu einem der meistinstallierten Programme gemausert.
Begonnen hat alles im Januar 2001 mit der nicht einmal 5 MB großen Version 1, die es hauptsächlich erlaubte Musik abzuspielen und iPods zu befüllen nachdem diese etwas später zu kaufen waren. Und das war eigentlich auch nur um ein aufgehübschtes “SoundJam”, ein Programm das Apple kurz zuvor samt den Entwickler gekauft hatte. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Funktionen dazu: 2003 kam der iTunes Music Store, 2006 bewegte Bilder, später dann die Genius Playlist und als letzter “Geniestreich” dann noch Ping (Geros Kommentar dazu). Wikipedia fasst die Entwicklung ganz gut zusammen und für Nostalgiger gibt es bei oldapps.com noch ältere Versionen zum Download.
All das führte dazu das wir es inzwischen zwar auf der einen Seiten mit einer mächtigen Medienverwaltung zu tun haben, aber auf der andren Seite ein auf die 30 fache Größe angeschwollenes Monster mit uns herumschleppen (die aktuelle Version 10.1.1. belegt bei mir 158 MB).
Aber wie auch immer: Ich kann mir ein Leben ohne iTunes kaum noch vorstellen, habe alle meine alten LPs und CD importiert und auch die meisten Filme inzwischen iPod Kompatible auf der externen HD liegen. Ohne die Pflege dieser umfangreichen Mediathek hätte ich zwar wohl viel mehr Zeit etwas sinnvolles mit meiner Freizeit anzufangen, z.B. öfter mal ein Spiel zu starten, aber zu viel spielen ist auch nicht gut.
Daher von mir einen Herzlichen Glückwunsch und auf die nächsten zehn…
Jetzt ist er da, der mehr oder weniger sehnsüchtig erwartete Mac App Store.
Seit gestern steht OSX 10.6.6 per Softwareaktualisierung oder aber zum Download bei Apple bereit . Das Update bringt neben einigen Fehlerbehebungen als Hauptneuheit den im Oktober angekündigten Mac App Store. Natürlich haben wir uns Update gleich mal gezogen um einen Blick auf den neuen Store zu werfen.
Der Store
Nach Installation des Updates gibt es ein neues Icon im Dock, über das man direkt zum Shop gelangt. Der Shop ist also nicht in iTunes integriert, obwohl man sich mit seinem iTunes Accountdaten anmelden muss. Ich hätte mir da eher eine zentrale Anlaufstelle und kein weiteres Programm gewünscht, aber ich bin sowieso ein iTunes Junkie.
Wer sich schon einmal den alten App Store angeschaut hat, der wird sich sofort zurecht finden, aber auch Neueinsteiger werden sich kaum verlaufen. Auf der Startseite gibt es oben ein großes Werbefenster mit einigen Highlights, darunter gibt es Neuerscheinungen und Tipps zu bestaunen, links finden sich Accountdaten und die Charts. Und über allem thront eine Navigationsleiste. Die zweite Seite zeigt die Topseller noch einmal ausführlich, während sich Seite drei den vorhanden Kategorien widmet. Die letzten Beide Seiten zeigen bisher getätigte Einkäufe und anstehende Updates. Das ich iWork Installiert habe hat der Shop übrigens erkannt, während andere Programme, etwa über Steam gekaufte Spiele nicht gefunden wurden.
Das Angebot
Womit wir schon beim wichtigsten eines Shops sind, nämlich dem Inhalt. Gestartet ist Apples neuer Softwareladen mit mehr als 1000 jetzt “Apps” genannte Programme, das behauptet jedenfalls Apples Pressestelle.
Entsprechend bunt gemischt ist das Angebot, neben den wohl unvermeidlichen Solitär und Minesweeper-spielen gibt es auch jede Menge Anwendungen, große Aperture oder etwa die iLife Programme, die endlich auch einzeln erhältlich sind) und kleine (Twitter oder Caffine, das den Ruhezustand mit einem Klick verhindern kann). Es gibt Programme die uns bei der Arbeit helfen können wie MindNote und es gibt Tools wie den Virus Barrier gegen (Windows)Schädlinge. Und natürlich eine Menge Spiele. Da tummeln sich viele alte Bekannte, etwa Flight Control HD oder Angry Birds. Aber auch hier gibt es einige Neuheiten, so ist als Überraschung auch Feral mit dem Brandneuen Lego Harry Potter dabei. Was fehlt sind noch die diversen Fart-Apps, aber was nicht ist kann ja noch werden.
Preislich bewegen sich die Programme Apps naturgemäß in höchst unterschiedlichen Regionen, von Kostenlos fürs Twitterapp bis 62,99€ für Aperture ist alles dabei. Wobei der Preis für Apples Fotosoftware eigentlich ein Schnäppchen ist, kostet die CD-Version doch 199.-€. Gleiches gilt für Apples Remote Desktop das im Download ebenfalls 62,99€ kostet, während für die Verpackung sogar 299.-€ verlangt werden. Und zu allem Überfluss darf man ja im App Store gekaufte Programme auch noch auf allen eigenen Macs installieren.
Ach ja, das Installieren, nach Klick auf “kaufen” muss man noch sein iTunes Password eingeben und schon wird das Programm App im Programme-Ordner installiert und ein Icon im Dock abgelegt, das wars.
Die Spiele bewegen sich preislich in etwa auf dem Niveau, das auch Steam fordert. Allerdings lohnt auch hier ein Vergleich, so ist PopCaps Bejeweld 3 (unser Test) im Moment in Mac App Store 4.-€ günstiger als bei Steam. Wobei einige Preise wohl als Eröffnungsangebote zu verstehen sind.
Das Fazit
Apples Mac App Store hat alles andere als einen Fehlstart hingelegt. Das Konzept ist bekannt und bewährt, die Bedienung unkompliziert und die Preise größtenteils fair.
So weit, so gut.
Ich persönlich hätte mir eine Integration in iTunes gewünscht um alles zentral zu verwalten und das Angebot muss sicherlich noch wachsen, aber das wird es sicherlich. Sofern Apple die Daumenschrauben nicht zu weit anzieht, was die Zulassungsbedingungen angeht. Und warum Programm jetzt unbedingt Apps heißen müssen ist mir auch nicht so ganz klar.
Was Spiele betrifft hat in meinen Augen Valve mit Steam noch die Nase ein ganzes Stück weit vorne, aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Als Steam im Mai erschienen ist habe wir es einen “iTunes Store für Spiele” genannt, der neue Mac App Store ist jetzt also eigentlich ein “Steam für Programme, nicht nur für Spiele”. Nicht mehr und nicht weniger, keine Revolution wie der iTunes Store damals, sondern eine Evolution.
Ein weiterer Name verlässt mich auf meinem Weg durch die Computergeschichte:
ATI heisst in Zukunft AMD.
Kurze Erinnerung: 2006 kaufte Intel Konkurrent AMD die Grafikkartenschmiede ATI um auch im lukrativen Geschäft der All-in-One Lösungen mitspielen zu können. Damals war ATI angeschlagen und leistungsmässig von Konkurrenten nVidia abgehängt worden.
Allerdings firmierten die Grafikkarten und on-Boardlösungen weiterhin unter dem bekannten Namen ATI. Jetzt scheint AMD ein paar Dollars übrig zu haben und treibt die Umbenennung voran.
Das führt natürlich zu ein paar ganz spannenden Produktbezeichnungen, freuen wir uns also auf neue Macmodelle: mit Intel Core i4711 CPUs und der fortschrittlichen AMD Grafikkarte vom Typ ABC123…
Jetzt ist es also amtlich: “Wir sind nicht perfekt”, so Steve Jobs auf der Pressekonferenz gestern Abend zum iPhone 4 Antennendilemma.
Anschließend erklärte unser aller Lieblingschef und Halbgott im Rollkragenpulli dann noch das es alles nicht so schlimm sei und es wurden diverse Konkurrenzprodukte gezeigt die ähnliche Probleme haben.
Aber natürlich sei man bemüht dem Kunden zu helfen. Und so bekommt jetzt jeder eine kostenlose Hülle von Apple. Das sei nicht zwingend der Original Bumper, da man nicht genügend auf Lager habe, sondern könne auch durchaus ein Produkt eines Fremdanbieters sein. Wer einen Apple Bumper gekauft hat, der soll auf Antrag sein Geld wiederbekommen, Käufer von Fremdprodukten schauen in die Röhre, so weit geht die Liebe dann doch nicht. Eine Website zum Erhalt des Bumpers bzw zur Rückerstattung soll nächste Woche kommen. Die ganze Aktion soll bis zum 30.9.2010 laufen. Wer damit nicht einverstanden ist, der kann sein iPhone 4 innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf auch zurückgeben.
Eine Website die alles erklärt hat Apple inzwischen auch Online. Noch nur auf der US Seite, aber wenn das Wochenende erst mal vorbei ist dann kommt da sicher noch was auf deutsch.
Wir halten euch auf dem laufenden.
Gleichzeitig gibt es bei der Telekom wohl einen Lieferstopp für das iPhone 4, Vorbestellungen sollen erst ab 1.9. wieder möglich sein. Es ist also durchaus wahrscheinlich, das es eine Revision 2 des iPhone 4 geben wird, eventuell mit etwas Klarlack an den kritischen Stellen.
Wir werden sehen.

Pflanzen gegen Zombies Graffiti-Video



