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Spiele für Apple Macintosh, iPhone und iPad

Archiv für die ‘Synapsensalat’ Kategorie

Plattform: iPhonePlattform: iPadBuzzword Bingo

Verfasst von Holger Saß am 2. Dezember 2013 Kommentieren

Hier mal ein besonders schönes Beispiel wie effizient die interne Qualitätssicherung im iTunes Store doch arbeitet:

asphalt dead wars motocross space star mega nose tiny earn angry year gangstar type strata temple infinity birds rider doctor to elite gravity duck airborne seasons pixel wipeout die run walk vegas wings minigore friends blade 2 oz 8 rio III Zombies II 3

So der Name eines Spieles eines wohl Chinesischen Entwicklers Namens ZHICONG RUAN.

Der Gute hat übrigens noch eine App am Start, der Name ist fast genau so schön:

Drag Racing: a asphalt 3 ninja smash real bandits zombie candy escape skee frozen bike rescue despicable pet run 2 crush fall me cops n airborne splash 8 minion jelly robbers rush race can killer fruit temple squad saga you ball arcade free by top games

Kennt ihr auch solche tollen App Namen? Oder einen weiteren Anwärter auf den Titel “Ich hab den längsten” (Namen)? Dann immer her damit.

Solltet ihr Lust auf ein wenig Nervenkitzel haben, hier gibt es die beiden Apps kostenlos zum Download. Aber Vorsicht vor den In App Käufen.

asphalt dead wars motocross space star mega nose tiny earn angry year gangstar type strata temple infinity birds rider doctor to elite gravity duck airborne seasons pixel wipeout die run walk vegas wings minigore friends blade 2 oz 8 rio III Zombies II 3 (AppStore Link) asphalt dead wars motocross space star mega nose tiny earn angry year gangstar type strata temple infinity birds rider doctor to elite gravity duck airborne seasons pixel wipeout die run walk vegas wings minigore friends blade 2 oz 8 rio III Zombies II 3
Hersteller: ZHICONG RUAN
Freigabe: 4+4
Preis: Gratis Download *
Drag Racing! (AppStore Link) Drag Racing!
Hersteller: Zhicong Ruan
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download *

Gamescom 2013: Ein erster Messerundgang

Verfasst von Holger Saß am 22. August 2013 Kommentieren

Gestern waren wir auf der Gamescom unterwegs. Zwei einsame Mac Ritter im Konsolenkrieg zwischen Sony und Microsoft. und während David noch zwei Tage nach weiteren Informationen sucht bin ich nach 20 Stunden Kölnreise gestern Nacht müde, hungrig und mit blasen an den Füssen wieder zuhause gelandet.
Aber schön war es.

Hier gibt es meine Eindrücke

Gamescom 2013

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Gameloft-Logo
Vor ein paar Tagen hat Gameloft die Umsatzzahlen für das erste Halbjahr 2013 veröffentlicht, und die sind gar nicht schlecht:

109.4 Millionen Euro Umsatz im ersten Halbjahr 2013

Umsatz auf Smartphones wächst im ersten Halbjahr um 45%

Paris, 25. Juli 2013 – Gameloft erreichte im zweiten Quartal 2013 einen konsolidierten Umsatz von 55.2 Millionen Euro, was einem Anstieg von 10% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Basierend auf einer vergleichbaren Kursrate entspricht das Wachstum 12%. Dabei fallen 33% des Umsatzes im zweiten Quartal auf EMEA, 25% auf Nordamerika, 22% auf LATAM und 20% auf APAC.

Während des ersten Halbjahres 2013 erreichte Gameloft einen konsolidierten Umsatz von 109.4 Millionen Euro, was einem Anstieg von 15% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Basierend auf einer vergleichbaren Kursrate entspricht das Wachstum im ersten Halbjahr 17%. Dabei fallen 32% des Umsatzes im ersten Halbjahr auf EMEA, 25% auf Nordamerika, 23% auf LATAM und 20% auf APAC.

Da feiern wir erstmal mit den Franzosen, denn wenn es einer Firma, die Spiele produziert, gut geht, dann kann man sich auf viele schöne neue Spiele freuen.

Aber dann kommen ein paar Details, die mich doch nachdenklich stimmen:

Gamelofts schnelles Wachstum wird auch vom erfolgreichen Verkauf virtueller Güter (In App Käufe) und durch Werbeeinnahmen angetrieben. Diese beiden Elemente machen mittlerweile 80% des Umsatzes auf Smartphones aus. Das Free to Play-Modell verlängert dabei die Lebensdauer der Gameloft Produkte. Spiele aus 2011 und 2012, wie z.B. Modern Combat 4: Zero Hour, World at Arms, MY LITTLE PONY, Ice Age: Die Siedlung, Order & Chaos Online und Six Guns haben sehr viel zum Erfolg im ersten Halbjahr 2013 beigesteuert.

Tja, da frage ich mich dann doch, was bloß in die Spielerwelt gefahren ist.
Scheinbar wird nur geschaut, was das Spiel im Einkauf kostet und dann macht man sich keine weiteren Gedanken. Und heraus kommen dann solche Schlagzeilen:
8-jährige gibt für iPad-Spiele 4.000 Pfund aus – Apple erstattet Betrag zurück

Das ist jetzt sicherlich ein Extrembeispiel, und natürlich lässt sich Fragen, inwieweit die elterliche Aufsichtspflicht hier vernachlässigt wurde. six-guns-10-nggid03916-ngg0dyn-320x240x100-00f0w010c010r110f110r010t010Aber allein die Tatsache, dass es zu einer Erstattung kam, zeigt doch eigentlich, wie verzweifelt alle Beteiligten versuchen, den Ball flach zu halten. Denn alle verdienen prächtig an diesem Konstrukt: Die Spielefirmen durch die vielen Gamer, die hier und da mal schnell für 79 ct ein paar Sterne, Diamanten, Münzen, Beeren oder was auch immer dazu zu kaufen um in dem Spiel voranzukommen. Und natürlich auch an den paar armen Gestalten, die aus Versehen oder durch schlichtes Nicht-Aufpassen ein Megapaket für 79,99 € kaufen und sich nicht trauen, auf den Putz zu hauen. Und Apple ist immer mit 30% dabei.
Dabei finde ich In-App Käufe an sich gar nicht verwerflich. Bevor die Großen dieses neue Geschäftsmodell namens “Freemium” entdeckten, war es nämlich ein praktisches Instrument, um zum Beispiel kostenlose Schnupperapps zu Vollversionen aufzupumpen. Hattet ihr die ersten 10 Level gespielt und das Spiel hat euch gefallen, konnte per In-App-Kauf die weiteren Level bequem dazu gekauft werden. Aber Spielinhalte, die nur dazu dienen, schneller voranzukommen, zu Mondpreisen anzubieten, finde ich verwerflich. Oder wie würdet Ihr die 79,99 € bezeichnen, die des öfteren aufgerufen werden? Denn auch das größte Hilfspaket ist irgendwann einmal aufgebraucht und dann ist wieder die Kreditkarte gefragt.
Und man darf sich natürlich auch nicht wundern, wenn dann Spiele genau um dieses Prinzip herum designt werden. In meinem Six Guns Test habe ich mich schon ausreichend darüber aufgeregt.

Screen shot for distributionGameloft ist natürlich beileibe nicht der einzige Hersteller, der dieses Prinzip für sich entdeckt hat. Auch Electronic Arts ist beim Geldverdienen immer vorne mit dabei. (Noch einmal: Ich finde daran nichts Verwerfliches, schliesslich ist es der ursächliche Zweck einer Firma, Geld zu verdienen.) Und mit dem letzten Update von Real Racing 3 wurde dann gleich mal beispielhaft vorexerziert, wohin die Reise geht, wenn die Einnahmen nicht der Erwartung der firmeneigenen Controller entsprechen. Mit dem letzten Update wurden nicht nur einige neue Inhalte wie Zeitrennen und neue Autos in das Spiel eingeführt. Nein, man sah sich auch bemüßigt, große Teile der Spielmechanik zu ändern. So war es plötzlich nicht mehr möglich, das Auto zu kaufen, das man möchte, sondern es gilt zunächst bestimmte Rennen zu beenden, um die Autos frei zu schalten. Das nennt sich “Karrieremodus” und mag realistischer als das alte System sein, aber gerade mit dieser Freiheit, jederzeit alles kaufen zu können, wurde vorher geworben. Zusätzlich wurde noch ein neues “Feature” eingeführt, der sogenannte “Leistungswert” eines Autos. Jetzt muss ein Auto für bestimmte Rennen massiv getunet werden, um daran teilnehmen zu können. Und das kostet natürlich reichlich In-Game-Währung, die man ja aber zum Glück gegen Bares nachkaufen kann. Hatte ich erwähnt, dass gleichzeitig die Preisgelder, die man für erfolgreiche Rennen bekommt, praktisch halbiert wurden? Seitdem hat meine anfängliche Begeisterung für den Renner doch arg gelitten.

xcom-ios-8Noch gibt es ein paar Firmen, die nicht auf diesen Zug aufgesprungen sind. Take 2 geht mit dem neuesten Spitzentitel XCOM: Enemy Unknown (unser Test) zum Beispiel den gegenteiligen Weg und versucht für ein Premiumprodukt auch einen entsprechenden Preis zu bekommen. Und ihr CEO Strauss Zelnick ist bisher zufrieden mit dem Ergebnis, sagt er jedenfalls den Kollegen von Gamesindustry.biz.

Jetzt liegt es an uns Konsumenten, welchen Weg wir gehen wollen: Einmal für ein Spiel zahlen oder immer wieder für virtuelle Verbrauchsgüter blechen und am Ende viel mehr auszugeben?

Platform: Mac/OS XPlatform: WindowsRobot Vacuum Simulator 2013

Verfasst von Holger Saß am 9. Juli 2013 Kommentieren

Manchmal stolpert man so durch das www und plötzlich denkt man:

“WOW. Genial. Das da noch keiner früher drauf gekommen ist.”

So ging mir es heute morgen, als ich den Robot Vacuum Simulator 2013 entdeckt habe.
Der RVS 13, wie er von seiner ständig wachsenden Fangemeinde liebevoll genannt wird ist die Revolution im Simulations Genre.
Was macht er also? Was bietet er? Und warum muss man ihn einfach lieben, den RVS 13?

Er Simuliert einen automatischen Staubsauger, einen dieser kleinen Dinger die selbsttätig durch die Wohnung wuseln und auch das kleinste Staubkrümmelchen begierig aufsaugen. Geboten wird dem Spieler allerhand, immerhin gilt es eine kapitale Dreiraumwohnung zu reinigen. Und auch wenn es zunächst gemächlich losgeht, spätestens wenn man über die Schwelle zum Bad überwunden hat und der Unterboden von Parkett zu Fliese wechselt läuft es einem heiß und kalt den Rücken runter. Dazu passend treibt einem der ruhige, aber dem Geschehen angepasster Soundtrack einen zu immer neuen Taten. Wer noch mehr Action braucht, der kann sich im Duell Modus mit einen menschlichen Gegner messen.
Und dieses ganze, tolle Paket haben die Entwickler in einen nur gut 45 MB großen Download gepackt.
Hier gehts zur Entwicklerseite mit dem Download-Link.

Manchmal stolpert man so durch das www und plötzlich denkt man:

“Auch du Scheiße, was soll das denn jetzt”

So ging mir es heute morgen, als ich den Robot Vacuum Simulator 2013 entdeckt habe.
Der RVS 13, wie man dieses Stück Software passender weise nennt um sich kurz zu halten ist so überflüssig wie ein Kropf. Und das gleich aus mehreren Gründen:

Wozu bitte schön muss man ein vollautomatisches Gerät, was so ein Staubsauger Roboter nun einmal ist, in der Simulation per Pfeiltatsten mit der Hand steuern? Und dann dieser grauenhafte Look. Es gibt eine Wohnung mit eckigen, künstlichen Objekten in der die die Staubflocken immer an der gleichen Stelle liegen. Man gurkt also durch diese Künstlichkeit und ist zunehmend vom der Dudelmusik, die klingt als ob sie aus einem drittklassiken Fahrstuhl geklaut wurde, genervt. Und der Zweispielermodus? Vergesst ihn einfach.
Wem es Spaß macht einem Schneckenmarathon zuzuschauen, der kann sich den Download (Mac oder Win) ja antun, alle andren sparen lieber den Speicherplatz.

Manchmal stolpert man so durch das www und plötzlich denkt man:

“Ist das jetzt noch Spiel oder ist es schon Kunst?”

So ging mir es heute morgen, als ich den Robot Vacuum Simulator 2013 entdeckt habe.
Der RVS 13 nimmt den geneigten Spieler mit auf die Reise.
Vordergründig steuert man einen kleinen Robotstaubsauger durch eine Wohnung. Aber im Hintergrund bewirkt dieses kleine Kunstwerk etwas ganz anderes in uns. Während wir gemächlich auf die kleinen Staubknäuel zusteuern bleibt uns genug Zeit über das Leben, das Universum und den ganzen Rest zu sinnen. Das “Spiel” sorgt durch seine scheinbar einfachen Mechanismen, dem beinahe schon hypnotischen langsamen Tempo des Spielablaufs und dem offensichtlichen Fehlen eines Ziels dafür das sich den Spieler entspannt auf die Suche seines Inneren machen kann.
Und ist das eigene Innere erstmal gefunden kann man sich in geselliger Runde zu Zweit auf die Suche nach der gemeinsamen Aura begeben.

Stolidus-Simulations haben mit dieser Softwareperle zwar das Rad nicht neu erfunden, aber dieses Kunstwerk hilft einem aus dem virtuellen Raum etwas in das eigene Leben zu transportieren. Und das schafft beileibe nicht jeder.

Plattform: iPhone The Buzzles, oder was am Ende übrig bleibt

Verfasst von Holger Saß am 30. August 2012 Kommentieren

Jeden Tag erreichen uns Mails diverser Studios die ihre neusten Geniestreiche ankündigen. Und manchmal hebt sich etwas daraus hervor wie der Eisberg vor der Titanic und weckt das Interesse eines Redakteurs. Diesmal bin ich hereingefallen.

Think Pac Man meets Bejeweled – seven colourful characters are lost in a maze and need your help to escape. There are 54 different levels spread over 6 worlds – each with different music, challenges, tricks and surprises. Use the lifts and magnets to go up, the stones as props, the gates to go through walls…
This addictive game is extremely easy to pick up, but very challenging to master.

WOW!!!
Pac Man trifft Bejeweled.
Der Klassiker und die Königin der Casualgames. Über Pac Man brauchen wir wohl nicht mehr viele Worte verlieren und unsere Begeisterung über die Popcab-Perle hat Kollege Häusle schon in seinen Test einfliessen lassen. Und jetzt also eine Mischung aus beiden. Wie soll das denn funktionieren?
Ein erster Blick auf den Trailer lies schon einiges erahnen:

Nämlich das Pressetext und Spielwirklichkeit in diesem Fall ganz besonders weit auseinander liegen. Und dieser erste Eindruck hat sich auch nach dem Probespielen der ersten, kostenlosen Level bestätigt.
Mit Pac Man hat das Spiel nun mal gar nichts zu tun: Keine Pillen, keine Geister, kein hypnotischer Soundtrack. Mehr ein klassisches Puzzlegame: Ihr schiebt die farbigen Kugeln mit den Glubschaugen zusammen und freut euch wie sie sich in Luft auflösen. Was mich kurz zu der Frage führt wie wohl die Fortpflanzung dieser seltsamen Tierchen funktionieren soll…
Und Bejeweled? Gut die Dinger fliegen in die Luft wenn sich zwei oder mehr berühren. Aber sonst? Wie schrieb der Gute Harald Häusle in dem Fazit zu Bejeweled 3?

Casual Games kranken oft an einer lieblosen Umsetzung und Ideenarmut.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

The Buzzles (AppStore Link) The Buzzles
Hersteller: Pixu Studios LLP
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download *

Gaming-Berichterstattung-Fail des Tages: w&v

Verfasst von Gero Pflüger am 29. Februar 2012 Kommentieren

Die Marketing-Fachzeitschrift »Werben & Verkaufen« (»w&v«) berichtet über alles, was am Werbemarkt so passiert und hat einen ausgesprochen guten Ruf in Fachkreisen. Doch was sich Redakteurin Anja Janotta in ihrem unter der Rubrik »Kreation des Tages« erschienen Artikel zur mobilen Konsole »Playstation Vita« leistet, ist nicht nur tendenziös, sondern in seiner Gänze ziemlich peinlich. Wir erklären den Bericht daher zum Gaming-Berichterstattungs-Fail des Tages. Weiterlesen »

Plattform: iPhonePlattform: iPad Platform: Mac/OS X Pflanzen gegen Zombies Graffiti-Video

Verfasst von Gero Pflüger am 27. Februar 2012 Kommentieren

Eines meiner persönlichen Lieblingsspiele auf iPhone und Mac ist das Tower-Defense-Spiel »Pflanzen gegen Zombies« (im englischen Original: »Plants vs. Zombies«, kurz »PvZ«) von PopCap Games. Offenbar ist es nicht nur bei mir so beliebt, denn Blizzard Entertainment verpasste seinem Multimillionen-Dollar MMORPG World of WarCraft eine Quest, die eine Hommage an dieses kleine Spiel darstellt. Weiterlesen »

Plattform: iPad Die Sims Mittelalter for iPad und Gedanken zur Zeit

Verfasst von Holger Saß am 23. Februar 2012 Kommentieren

Die Die Sims Mittelalter haben heute das Licht der iPad Welt erblickt. Nachdem die Mac Version eher durchwachsen war (unser Test) schob EA dann vor einiger Zeit eine iPhone Version hinterher. Und jetzt also die iPad Variante.
Ohne das Spiel getestet zu haben führt mich das doch zu ein, zwei Gedankengängen:
EA schafft es mal wieder nicht eine Universalapp herauszubringen, schade eigentlich. Denn so wie die Screenshots aussehen und sich die Produkbeschreibung liest soll ich für das gleiche Spiel mit einigen Grafikanpassungen jetzt also noch einmal bezahlen. Bei aller Kritik die wir an dieser Stelle schon häufiger an einem anderen Big Player geäußert haben: Gameloft macht da mit ihren Universalapps für iPhone und iPad für mich einen deutlich besseren Job.
Und dann noch einmal ein fröhliches “HALLO EA, SCHON MAL WAS VON DER CLOUD GEHÖRT?” in die Runde gerufen. Denn leider scheint dieser Trend, nämlich Spielstände per iCloud zu sichern und damit allen Geräten zur Verfügung zu stellen an EA bislang vorbei gegangen zu sein. Für fleissige Sims Mittelalter Spieler, die bisher auf dem iPhone gezockt haben heisst das damit: Sorry, aber auf dem iPad geht alles wieder bei Null los. Gerade bei diesem Genre ein in meinen Augen ein, um es vorsichtig zu sagen, nicht ganz glücklicher Ansatz.

Aber gut, wer sich davon nicht schrecken lässt, der bekommt Die Sims Mittelalter for iPad ab sofort im Appstore, derzeit gilt noch ein zeitlich begrenzter Einführungspreis von 2,39€.

Die Sims™ Mittelalter For iPad (AppStore Link) Die Sims™ Mittelalter For iPad
Hersteller: EA Swiss Sarl
Freigabe: 12+3.5
Preis: 4,49 € Download *
Die Sims™ Mittelalter (AppStore Link) Die Sims™ Mittelalter
Hersteller: EA Swiss Sarl
Freigabe: 12+4
Preis: 2,69 € Download *

EA übernimmt Firemint

Verfasst von Holger Saß am 5. Mai 2011 2 Kommentare

Electronic Arts, oder kurz und knackig EA, ist mal wieder auf Einkaufstour. Diesmal hat es die Australier von Firemint erwischt:
Electronic Arts investiert ins Mobile-Games-Business. Für einen nicht genannten Betrag wird der kalifornische Major den australischen iOS-Spezialisten Firemint übernehmen. Das Studio mit Sitz in Melbourne bringt Erfahrung in der Entwicklung von Spielen für iPhone und iPad sowie die Erfolgsmarken “Flight Control” und “Real Racing” in das Geschäft mit ein. “Das Firemint-Team ist für seinen Erfolg bei Kritikern und am Markt bekann. Es wird unsere weltweite Führungsposition in der Spieleentwicklung für Mobilgeräte und Online-Spieleplattformen stärken, dass Firemint nun Teil von EA ist”, kommentierte Barry Cottle, Executive Vice PResident und General Manager von EA Interactive. Die Übernahme soll binnen vier Wochen abgeschlossen sein.
Quelle

Hier zur Erinnerung noch einmal das Angebot von Firemint auf iOS und hier die EA-Angebote.

Der Konzentrationsprozess geht also weiter. Freuen wir uns also schon mal auf die Crossover Projekte “Sims Real Racing”, in dem du dann deinen Wagen per InApp Kauf individualisieren kannst, oder “Flight Control – Spore Edition” wo du den perfekten Fluglotsen klonen musst.
Ich persönlich hoffe einmal das EA die Jungs und Mädels bei Firemint weiterhin ungestört werkeln lässt, habe da aber so meine Zweifel.

Was denkt Ihr?

Katiegorien: Allgemeines, Synapsensalat
Schlagwörter: , ,

[Vorschau] Bungie oder Blizzard: The next Generation

Verfasst von Holger Saß am 18. Februar 2011 Kommentieren

Massive Multiplayer Online Games können sehr lukrativ für Ihre Publisher sein, den monatlichen Gebühren sei Dank. Blizzards World of Warcraft ist ein schönes Beispiel dafür. Aber zum Leidwesen der anderen Anbieter auch so ziemlich das einzige. Andere hoffnungsvoll gestartete Projekte wie Warhammer Online scheiterten mehr oder weniger kläglich, obwohl nicht mal unbedingt schlechter sind.
Nun kommt aber auch das erfolgreichste Spiel irgendwann trotz zusätzlicher Inhalte und laufender Updates einmal “in die Jahre” wie man so schön sagt. So ist es nicht verwunderlich das Blizzard bereits an einem Nachfolger mit dem Projektnamen “Titan” arbeitet, wie man zähneknirschend eingestehen musste (via Golem.de).
Zur Sicherheit hat Activision/Blizzard einen 10 Jährigem Kooperationvertrag mit Bungie geschlossen. Und die arbeiten gerade? Genau, an einem MMOG, laut Golem einem “WOW im Weltraum” mit dem Arbeitstitel “Destiny”. Spannend an dem Projekt sind ein paar der Stellenausschreibungen, so werden auch Leute mit Erfahrung bei der Programmierung mobiler Endgeräte. Also durchaus möglich das man auch unterwegs auf seinem iPhone/iPad einige Quests abarbeiten kann.
Wenn die ganzen Gerüchte stimmen, dann wird es für die Mitberwerber wie EA sicher nicht einfacher sich noch ein Stück vom Kuchen abzuschneiden, trotz hoffnungsvoller Projekte wie BioWares “Star Wars: The Old Republic“. Momentan sieht es ein wenig so aus als ob Activision/Blizzard versuchen möchte sich den Markt komplett unter den Nagel zu reissen. Hoffen wir das das nicht passiert, den Konkurrent belebt ja bekanntlich das Geschäft.

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