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Spiele für Apple Macintosh, iPhone und iPad

Archiv für die ‘Umweltschutz’ Kategorie

In einem offenen Brief erklärt Bob Mansfield, Vice President of Hardware Engineering bei Apple, dass der Konzern seine Produkte wieder nach dem EPEAT-System zertifizieren lässt. Mansfield bezeichnet den Ausstieg als Fehler. Viele treue Apple-Kunden hätten Ihre Enttäuschung über den Ausstieg zum Ausdruck gebracht. Dennoch sei es wichtig, dass sich Apples Engagement für den Umweltschutz nicht geändert habe und stärker als je zuvor sei.
Vor kurzem noch hatte Apple seine Beteiligung an dem von ihm mitgegründetem EPEAT-System ohne Begründung aufgekündigt und alle Zertifikate seiner Produkte zurückgegeben. Es wurde vermutet, dass Apples neues MacBook Pro mit Retina-Display aufgrund seines fest verklebten Akkus nicht dem EPEAT-Standard entsprechen würde und dass Apple daher gleich ganz aus EPEAT ausgestiegen sei. Insgesamt wurde in der Vergangenheit Apples Produktdesign von verschiedenen Seiten als alles andere als umweltfreundlich bezeichnet, besonders wegen der wenig recyclingfreundlichen Konstruktion.
Doch mit der Rückkehr zu EPEAT hat auch das neue MacBook Pro das EPEAT-Gold-Siegel erhalten, wie man in der Liste der EPEAT-zertifizierten Produkte nachlesen kann. Wir hoffen, dass Apple sich dem Thema Umweltschutz in Zukunft noch intensiver widmet und zum Vorreiter für die gesamte Elektronikbranche wird. Sonst wird Apple trotz seiner anwenderfreundlichen Produkte schnell Kunden verlieren.

weiterführende links

offener Brief von Bob Mansfield
offener Brief von Robert Frisbee, CEO von EPEAT, auf der Startseite von EPEAT
Liste der EPEAT-zertifizierten Apple-Notebooks
ZDnet – Design statt Umwelt: Hässliche Flecken auf Apples Image als Superkonzern
heise online – Apple verzichtet auf Umweltzertifikat

Katiegorien: Umweltschutz
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Umweltbundesamt stellt Apps für den Umweltschutz vor

Verfasst von David Sondermann am 30. August 2011 Kommentieren

Im aktuellen Thema der Woche stellt das Umweltbundesamt Smartphone-Apps vor, die dem eigenen, persönlichen Umweltschutz dienen können. Passend zur IFA, die ab dem 02.September Ihre Tore öffnet und die neuesten Trends der Unterhaltungselektronik präsentiert, werden sogenannte “Umwelthelferlein” aufgelistet, die man immer dabei haben kann. Dabei geht es um Programme, die beim nachhaltigen Einkauf unterstützen, die CO2-Emissionen beim Autofahren minimieren oder den nächsten Recycling-Container aufspüren. Die App-Tipps findet man auf der Hauptseite des Umweltbundesamtes.
So kann jeder sein iPhone neben dem Zocken auch für den Umweltschutz einsetzen. Dass es beim Umweltschutz nicht immer bierernst zugehen muss, zeigt auch das Spiel “Eco Punk”, bei dem man mit seinem Skateboard den Müll auf der Strasse aufsammeln muss. Damit man nicht über den Haufen gefahren wird, nimmt man gleichzeitig den motorisierten Verkehr mit schweren Waffen unter Beschuss.

AppStore: Eco Punk

Eco Punk (AppStore Link) Eco Punk
Hersteller: Nitako LTD.
Freigabe: 17+2.5
Preis: 0,89 € Download *

YouTube-Kurzfilmwettbewerb mit 1.000 Euro Hauptpreis

Verfasst von David Sondermann am 21. Juli 2011 Kommentieren

Fast jeder benutzt Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in der Freizeit, auf der Arbeit, in der Schule oder der Uni. Sei es, um Tabellen oder Präsentationen zu erstellen, Musik zu hören oder eben auch um zu spielen. Manch einer benutzt sein Computer-Equipment auch, um Filme zu produzieren (professionell oder als Hobby).
Dass die Geräte der IKT, egal ob Mobiltelefon oder Notebook, bestimmte Umweltauswirkungen mit sich bringen, sollte allgemein bekannt sein. Die Bemühungen, Schädigungen der Umwelt durch IKT auf ein Mindestmaß zu reduzieren, werden unter dem Begriff “Green IT” zusammengefasst.
Ein Kurzfilmwettbewerb auf YouTube nimmt sich des Themas an. An diesem Wettbewerb kann jeder teilnehmen. Der Hauptpreis ist 1.000 Euro. Mehr erfahrt Ihr in unserem Feature.

Katiegorien: Umweltschutz

Telefónica führt Öko-Index für Mobiltelefone ein

Verfasst von David Sondermann am 9. Juni 2011 Kommentieren

Mit dem Eco Index von O2 versucht Telefónica, seinen deutschen Kunden eine Entscheidungshilfe beim Kauf eines Mobiltelefons zu geben. Zuvor hatte der spanische Mobilfunkriese den mit Herstellern und Forum for the Future entwickelten Index bereits im Vereinigten Königreich eingeführt. Forum for the Future ist ein britische gemeinnützige Organisation, die sich in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen für eine nachhaltige Zukunft einsetzt.
Der Index soll die Umweltverträglichkeit eines Gerätes darstellen und setzt sich aus sieben verschiedenen Kriterien zusammen – u.a. Umweltverhalten des Herstellers, Einfluss des Gerätes in der Nutzungsphase sowie die Rohstoffgewinnung. Leider erklärt der Mobilfunkanbieter nicht, wie es zu den unterschiedlichen Gewichtungen der Kriterien gekommen ist. Auch wird nicht erklärt, warum ein Gerät eine bestimmte Wertung erhalten hat.
Noch sind nicht alle Hersteller mit an Bord und nicht alle Geräte mithilfe des Index bewertet worden. Telefónica benennt explizit Apple, das auf seinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht verweist und nicht an der Bewertung durch den Eco Index teilnimmt.
Zum Start des Eco Index hat Telefónica auf der Plattform diskutiere.de eine Diskussion mit dem Thema “Wozu grün und fair – Hauptsache Handys sind smart, schnell und schick!?” initiiert. An dieser Diskussion kann jeder Interessierte teilnehmen und seine Meinung zum “nachhaltigen Konsum und Lebensstil im Zeitalter von Smartphones, Apps & Co” einbringen. Fünf Expertenbeiträge aus verschiedenen Blickwinkeln erläutern die Hintergründe zum Thema.

Eco Index bei O2

Forum for the Future

Online-Diskussion “Wozu grün und fair – Hauptsache Handys sind smart, schnell und schick!?”

Das Thema Umweltschutz bei Apple
Umweltschutzberichte zum iPhone 3Gs (PDF) und iPhone 4 (PDF)

Platform: Mac/OS X Neue iMacs im Apple Online Store

Verfasst von Gero Pflüger am 6. Mai 2011 Kommentieren

Apple hat vor ein paar Tagen seine iMac-Produktlinie aktualisiert. Die iMac All-in-One-Computer kommen jetzt mit Quad-Core-Prozessoren, leistungsstarker neuer Grafikkarte, ultraschneller Thunderbolt-I/O-Technologie und einer neuen FaceTime-HD-Kamera. Weiterlesen »

In einem ausführlichen Artikel haben wir vor wenigen Tagen über eine Aktion berichtet, die faire Arbeitsbedingungen und umweltfreundliche Produkte von Apple fordert. Wir haben erläutert, was die Aktion mit Computerspielen zu tun hat und auf eine neue Artikelreihe hier bei macinplay hingewiesen (der erste Artikel, Time to bite into a fair Apple, findet sich hier).

Time to bite into a fair Apple

Der Artikel bezieht sich auf den Aktionstag „Time to bite into a fair Apple“ im Rahmen der internationalen Kampagne MakeITfair, die u.a. von der Nichtregierungsorganisation (NGO) Germanwatch getragen wird. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Euch an diesen Aktionstag zu erinnern, der an diesem Samstag, dem 7. Mai 2011, stattfindet. Germanwatch organisiert in ganz Deutschland Aktionen, die faire Arbeitsbedingungen in den Lieferketten und Produktionsstätten von Apple fordert. Germanwatch ruft dazu auf, mitzumachen und in der eigenen Stadt selbst eine Aktion durchzuführen. Mehr Informationen zur Apple-Aktion gibt es bei Germanwatch.

Katiegorien: Event, Umweltschutz

Der Grund für die Existenz von macinplay ist unsere Leidenschaft für elektronische Spiele – natürlich am liebsten auf Mac, iPod, iPhone oder iPad. Um unser Hobby ausüben zu können, benutzen wir also die Produkte von Apple.

Alle Produkte, die von Menschenhand hergestellt werden, haben einen bestimmten Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt, in der wir leben. So werden bei der Herstellung von Nahrungsmitteln beispielsweise Düngemittel eingesetzt, die das Grundwasser beeinträchtigen können, oder es entstehen klimaschädliche Gase bei der Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

Darüber hinaus werden viele Produkte, die wir benutzen oder konsumieren, in Regionen hergestellt, in denen der Schutz der Gesundheit und die Standards der Arbeits- und Lebensbedingungen nicht den Ansprüchen einer sozialgerechten Gesellschaft entsprechen, so wie wir sie definieren. So erhalten die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken, die die Produkte für uns herstellen, oftmals nicht ausreichend Lohn, um ein einigermaßen gesundes und würdevolles Leben führen zu können. Aber auch Arbeitsschutzmaßnahmen sind meist nicht in einem ausreichendem Ausmaß vorhanden. Verletzungen und Erkrankungen von Mitarbeitern werden billigend in Kauf genommen, da entsprechende Sanktionen durch staatliche Stellen nicht vorgenommen werden oder gar nicht erst vorhanden sind.

Unsere Verantwortung

Daraus folgt, dass wir in den “hochentwickelten Industrienationen” unseren Wohlstand und unsere sozialen Standards zu einem erheblichem Teil den niedrigen sozialen und damit billigen Standards in den Produktionsländern verdanken. Einfach gesprochen: Weil die chinesische Fabrikarbeiterin einen Monatslohn (brutto) von 150 Euro erhält, können bei uns Werbekampagnen Produkte unter einem Motto wie “Geiz ist geil” anbieten. Darüber hinaus hat unser Konsumverhalten einen hohen Einfluss auf unsere Umwelt und das Klima. Umweltverschmutzung und Klimaveränderungen bekommen wiederum die ärmsten Länder zuerst zu spüren, z.B. durch steigende Meeresspiegel.

Was hat das jetzt alles mit Apple und Computerspielen zu tun?

Die Technik, die wir zum Spielen benutzen, sei sie nun von Apple, Logitech, HP, Acer, Dell oder anderen Herstellern, wird in der Regel ebenfalls in sogenannten Billiglohnländern produziert. Um auf die Missstände im Zusammenhang von iMac, Apple TV und Co. hinzuweisen, starten wir hier auf macinplay eine lose Reihe von Artikeln, die diese gesellschaftlichen Problematiken aufgreift. Das Bewusstsein für die Verantwortung unserer Umwelt und Gesellschaft gegenüber scheint noch nicht ausgeprägt genug zu sein.

Dabei versuchen wir auch Tipps und Hinweise zu geben, wie man neben der Nutzung von echtem Ökostrom auch beim Hobby Computerspielen die Umwelt möglichst wenig belastet und wie man versuchen kann, Einfluss zu nehmen auf die Verantwortlichen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.


Time to bite into a fair Apple

Time to bite into a fair Apple


Es ist Zeit, in einen fairen Apfel zu beissen

Den Anfang unserer Reihe macht ein Artikel zum Aktionstag “Time to bite into a fair Apple” im Rahmen der internationalen Kampagne MakeITfair, die u.a. von der Nichtregierungsorganisation (NGO) Germanwatch getragen wird. Am kommenden Samstag, den 07. Mai 2011, organisiert Germanwatch in Deutschland Aktionen, die faire Arbeitsbedingungen in den Lieferketten und Produktionsstätten von Apple fordert. Germanwatch ruft dazu auf mitzumachen und in der eigenen Stadt selbst eine Aktion durchzuführen.

Detaillierte Informationen dazu findet Ihr im Artikel Time to bite into a fair Apple.

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