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Thrustmaster FireStorm Digital Gamepad

Verfasst von macinplay am 5. April 2010 Kommentieren

Das digitale Thrustmaster-Pad präsentiert sich nüchtern und elegant. Die Knöpfe, von denen es insgesamt 13 (!) gibt, sind in einem dezenten Dunkelblau, alles andere ist schwarz (lässt man den weißen Schriftzug mal außer Acht). Angeordnet sind die Knöpfe auf der Vorderseite in zwei Dreier-Reihen und einem in der Mitte. Oben sind die obligatorischen vier Knöpfe angebracht. Die restlichen zwei sind auf der Rückseite des Pads untergekommen, wo man sonst seine Mittelfinger ablegt.

Das komplette Pad besteht aus zwei zusammengesetzten Teilen Plastiks, wovon der hintere mit einer Gummi-Schicht überzogen ist, was ich allerdings erst nach dem Lesen auf der Verpackung und anschließendem genaueren Betrachten festgestellt habe, sowie dem Steuerkreuz und den Tasten. An ihm dran hängt ein ca. zwei Meter langes Kabel, das mittels eine Gameport/USB-Adapters an den Mac angeschlossen wird.

Auf den ersten Blick macht das Pad einen sehr soliden Eindruck. Es liegt gut in der Hand und auch nach zwei Stunden Driver-Spielen hat sich meine Hand immer noch nicht beschwert. Hier ein Plus fürs Design. Einziges Manko, was beim genaueren Hinblicken auffällt: Das Steuerkreuz scheint ein bischen “labberig” befestigt zu sein und vermittelt so kein hundertprozentig stabiles Gefühl. Hätte sich das bei einem Analog-Kreuz noch gravierend ausgewirkt, so ist es bei einem Digital-Pad meist nur Nebensache, wenn auch vermeidbar. Technisch gesehen handelt es sich nicht um ein innovatives Meisterwerk. Das Firestorm ist ein simples Digital-Pad, das ohne Spielereien auskommt, wie z.B. Analog-Steuerung oder ähnliches.

Allerdings muss ich hier zwei Kritikpunkte anbringen. Auf der Verpackung wird erwähnt, man habe “2 Achsen mit einstellbarer Empfindlichkeit für bessere Kontrolle”. Davon gemerkt habe ich jedoch nix. Im Konfigurations-Fenster des InputSprockets wird davon nix erwähnt, und somit ist auch nix einzustellen. Es ist nirgends die Rede davon, dieses Feature beziehe sich nur auf den PC… Und wo wir gerade von den GameSprockets sprechen: Weder auf der CD, wo sie laut Handbuch und Aufdruck zu finden sein sollten, noch auf der Hersteller-Homepage habe ich auch nur einen einzigen Mac-Treiber gefunden. Das hat mich insofern stutzig gemacht, weil das InputSprocket mir dieses Pad als “G Ladder” anzeigten. Da es sich allerdings bis auf den oben erwähnten Mangel ansonsten einwandfrei konfigurieren lässt, ist das noch gerade so zu verschmerzen. Dafür, dass Thrustmaster sich anscheinend nicht so die Mühe gegeben hat, dem Pad seine eigenen Sprocket-Erweiterungen mitzugeben, lässt es sich dennoch bis auf oben erwähnten Fehler wie gewohnt bequem für jedes Input-Sprocket-Spiel konfigurieren.

Erforderlich für den Betrieb dieses günstigen Gamepads ist ein Mac mit USB-Anschluss, mindestens dem InputSprocket der Version 1.5 sowie laut Packung das nie erschienene MacOS 8.2 – soll wohl MacOS 8.5 heißen.

Fazit:

Für alle Fans schnörkelloser digitaler Gamepads, die sich ein neues anschaffen wollen, kann ich das hier wärmstens empfehlen. Es ist weitestgehend solide verarbeitet, liegt gut in der Hand und lässt sich trotz magelnder eigener Treiber bequem konfigurieren. Jeder, der etwas mehr Komfort will, etwa Analog-Kreuz oder Schubregeler, den muss man an andere Pads verweisen.

Maximilian Bobzien

Verfügbarkeit

Zu haben ist das Spiel bei Amazon.de.

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