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Mini Ninjas

Verfasst von Stephan Giese am 15. Dezember 2010 Kommentieren

Baka wa shinanakya naoranai und Banzaiiiiiiiii……auf geht es Hiro.

In der Rolle des Ninja-Schülers Hiro wird man vom Ninja-Meister auf eine gefährliche Reise geschickt, den Samurai Kriegsherren, der nach mehr als 300 Jahren Verbannung zurückgekehrt ist, wieder zu verjagen.

Aber wie könnte es auch anders sein – der Samurai-Kriegsherr kämpft nicht alleine. Durch die Anwendung der verbotenen Kuji-Magie kann er harmlose (und sooooo niedliche) Tiere in willenlose Kämpfer verwandeln, die es Hiro und seinen Ninja-Freunden teilweise richtig schwer machen können.

Doch fangen wir am Anfang an. Warum schickt ein Ninja-Meister ausgerechnet seinen kleinsten und unerfahrensten Schüler und seinen „leicht“ übergewichtigen Freund Futo los, den gefährlichen Kriegsherren zu verjagen? Dies wird bereits im Intro des Spieles erklärt; der Rest der Ninja-Schüler war bereits geschickt worden, den Kriegsherren zu verjagen und ist seither verschollen. Na super!

Also los. Hiro und Futo, zwischen denen man nach Belieben hin und her springen kann, machen sich auf den Weg die anderen Schüler zu Finden, und am Ende den Kriegsherren zu verjagen.
Auf Ihrer Reise kommen sie durch Ebenen, Reisfelder, tiefes Gras bis hin zu verschneiten Bergspitzen…….bbrrrrrrr.
Während des Spiels kann man Hiro, durch das Sammeln verschiedener Zaubersprüche, „upgraden“. Man muss sie nur finden, was sich als teilweise wirklich schwierig darstellt.
Durch die Zaubersprüche wird es Hiro z.B. möglich, sich in ein Tier hineinzuversetzen, und dadurch den Wachen zu entgehen.
Neben den Zaubersprüchen hat man aber auch noch die Möglichkeit, verschiedene Utensilien zu kaufen. Dafür gibt es in regelmäßigen Abständen mitten im Nichts Händler, die Rauchbomben, Wurfsterne oder Bestandteile für Zaubertränke verkaufen.
Natürlich dürfen bei so einem Spiel auch nicht die Vor-Endgegner-Endgegner fehlen. Auch wenn diese etwas mehr Geschicklichkeit und häufigeres Versuchen bedürfen, so können sie als wirksame Sperre doch nicht wirklich überzeugen.
Während des Spieles findet man relativ problemlos die anderen Mitschüler, und hat dank der relativ einfachen „KI“ der Gegner auch nicht allzu viele Probleme diese zu befreien. Ab dem Moment der Befreiung stehen diese Kämpfer dann auch dem Spieler zur Verfügung.

IO Interactive, die sich bisher eher für Third-Person-Shooter wie Hitman oder Kane & Lynch verantwortlich zeigten, gehen mit Mini Ninjas auf recht ungewohnten Pfaden. Dies, so darf vermutet werden, liegt zum Teil auch daran, dass die Hitman-Reihe in Deutschland entweder indiziert ist, oder keine Jugendfreigabe erhält; ein Schicksal welches dieses Spiel definitiv nicht ereilen wird.

Grafisch wie auch Inhaltlich stark an Kung Fu Panda angelehnt schafft es das Spiel, den Spieler „fortgeschrittenen Alters“ nur kurzzeitig in seinen Bann zu ziehen; hierfür fehlt es den Mini Ninjas schlicht an Tiefe.
Diese fehlende Tiefe kann zwar von der tollen grafischen Umsetzung der Landschaften kurzzeitig aufgefangen werden, doch kauft man sich Spiele regelmäßig nicht wegen der schönen Hintergrundgrafik.

Fazit

Alles in Allem ist es ein Spiel, welches des Aufkleber „USK freigegeben ab 6“ absolut verdient.

Screenshots (klicken für mehr)

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Systemanforderungen

Mindestvoraussetzung
Mac OS X 10.5.8, Intel Prozessor 1,8 GHz, 1GB RAM,
5 GB Festplattenspeicher, 128 MB VRAM, DVD-Laufwerk
Folgende Grafikkarten werden unterstützt:
ATI HD 2000-Serie oder höher,
NVIDIA 8000-Serie oder höher,
NVIDIA GeForce 9400M

sonstige Informationen
Sprache: deutsch
Sprache Handbuch: -

Jugendschutz
USK: freigegeben ab 6 Jahren
PEGI: -

Entwickler: IO Interactive
Mac-Portierung: Robosoft Technologies
Herausgeber: Feral Interactive

Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise von Feral Interactive zur Verfügung gestellt.

Bezugsquellen

Link: Mini Ninjas bei Amazon*

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