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Star Trek: Starship Creator

Verfasst von Gero Pflüger am 4. April 2010 Kommentieren

Als Star Trek-Fan rezensiere ich ganz gerne Spiele, die mit Star Trek zu tun haben. Hauptsächlich gibt es aber nur 3D-Shooter oder Adventures. Deshalb bin ich froh, heute mal etwas fast ganz anderes testen zu können: den Starship Creator. Bei diesem kann man sich ein Schiff designen und es dann auf Missionen schicken. Na, das klingt doch schon einmal vielversprechend.

Als ich das Spiel das erste Mal gestartet hatte, legte ich mir einen Spieler an, Schwierigkeitsgrad Easy, damit es am Anfang nicht zu schwer wird. Mit meinen bisher vorhandenen Resourcen baute ich mein erstes Schiff. Dabei muss man beachten, dass man insgesamt das Schiff kaufen und noch einige Einzelteile und die Crew bezahlen muss. Ob das wirklich so realistisch ist, im Geld-losen StarTrek-Universum, sei mal dahin gestellt.

Nachdem ich mein erstes Schiff der Constellation-Klasse gebaut hatte, durfte ich es mir sogar in 3D ansehen, hoch lebe QuickDraw! Meinen Lieblingscaptain Benjamin Sisko setzte ich noch ein, nahm alle wichtigen Einstellungen vor und ging auf die erste Mission. Ich soll einen Planeten analysieren. Die Mission selbst wirkte auf mich sehr ernüchternd, besser gesagt: elend langweilig. Die verschiedenen Teile, die ich für mein Schiff zusammengestellt hatte, zeigten kaum Wichtigkeit in der Mission. Allerdings war die Mission generell nicht sehr aufregend, denn man konnte fast nichts beeinflussen. Die einzigen Optionen bestanden in der Aktivierung bzw. Deaktvierung des Zeitraffer und im Entscheiden, ob man bei einem Planeten bleiben und ihn analysieren oder lieber nach Hause fliegen sollte – das kann doch nicht alles sein!

Nach schweren Enttäuschungen habe ich mein Schiff weiter ausgebaut und bin auf die nächste Mission gegangen, doch die Erfahrung war die gleiche. Die Mission zog sich noch lange hin, bis man endlich an Punkt A angelangt ist, um entweder an Punkt B weiter verwiesen zu werden oder erfolgreich nach Hause zurückzukehren. Aber man gibt ja nicht gleich auf. Also stelle ich den Schwierigkeitsgrad auf Difficult. Wow, man kann beim Designen mehr auswählen, allerdings hat man weniger Geld. Mehr steckt auch nicht dahinter, denn die Missionen sind so öde wie zuvor, obwohl es ein paar neue gibt, aber prinzipiell sind sie alle gleich.

Fazit:

Das Konzept des StarShip Creators ist gut, nur leider sehr schlecht umgesetzt, zumindest inhaltlich. (Technisch gesehen ist es absolut bug-frei.) Es wäre sicherlich sehr komplex geworden, einen guten Design-Modus und spannende Missionen zu entwickeln, nur leider ist das, was hier verkauft wird, nicht sein Geld wert. Toll wäre es, wenn man die entwickelten Schiffe in andere Star Trek-Spiele exportieren könnte, um sie dort zu nutzen. Doch so weit scheint der Entwickler noch lange nicht zu sein.

Ingmar Wenz

Verfügbarkeit

Das Spiel ist bereits vergriffen.

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Über Gero Pflüger

Wenn ich nicht am Mac oder iPhone daddele, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man mich in meinem Büro findet, wo ich als selbstständiger Gestalter in Hannover meine Brötchen mit der Beratung von Kunden und der Schaffung von Corporate Designs verdiene. In der knappen Freizeit wandere ich gerne oder sitze in meinem Kajak, und wenn es besonders gemütlich wird, dann genieße ich gerne auch einmal einen guten Single Malt.
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