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Civilzation - Beyond Earth 1Die Civilization Reihe hebt ab. Denn diesmal geht es wieder einmal um die Besiedlung des Weltalls, wie schon 1999 beim dem Klassiker Alpha Centauri. Das war eigentlich mein Lieblingsteil der Serie, da mir das Zukunftsszenario einfach mehr liegt als zum X-ten Mal Napoleon in die Flucht zu schlagen.
Das Spiel beginnt da wo andere Civilization Teile aufhören:

In der Zukunft haben globale Ereignisse die Welt destabilisiert. Dies führte zu einem Zusammenbruch der modernen Gesellschaft, zur Entstehung einer neuen Weltordnung und zu einer ungewissen Zukunft für die Menschheit. Im Kampf ums Überleben der menschlichen Rasse konzentrieren die neu geformten Nationen ihre Ressourcen auf die Raumfahrt, um der Menschheit einen Neuanfang zu ermöglichen.

Als Teil einer Expedition ist es deine Aufgabe ein Zuhause jenseits der Erde zu finden. Du wirst das nächste Kapitel für die Menschheit schreiben. Führe dein Volk in eine neue Welt und gründe eine neue Zivilisation im Weltall. Erkunde und kolonisiere einen fremden Planeten, erforsche neue Technologien, bilde gewaltige Armeen, baue unglaubliche Weltwunder und forme das Antlitz deiner neuen Welt.

So weit die Beschreibung im Pressetext.

Geboten wird, wie gewohnt, eine ganze Menge:

- Wähle dein Abenteuer: Lege deine kulturelle Identität fest, indem
du einen von acht Sponsoren auswählst; jeder hat sein eigenes
Staatsoberhaupt und einzigartige Spielvorteile. Wähle dein Raumschiff,
deine Fracht und deine Kolonisten, basierend auf einer Reihe von
Entscheidungen, die direkten Einfluss auf deine Startbedingungen auf
dem neuen Planeten nehmen.
– Kolonisiere eine fremde Welt: Erforsche die Gefahren und Vorteile
eines neuen Planeten voller gefährlicher Landschaften, rätselhafter
Ressourcen und feindlicher Lebensformen, die es auf der Erde nicht
gibt. Baue Außenposten, grabe uralte außerirdische Relikte aus, zähme
neue Lebensformen, entwickle blühende Städte und erstelle
Handelsrouten, um deinem Volk Wohlstand zu bringen.
– Technologienetz: Um den Fortschritt in eine ungewisse Zukunft zu
simulieren, werden technologische Errungenschaften durch eine Reihe
nichtlinearer Entscheidungen entwickelt, die den Verlauf der
Menschheit beeinflussen. Das Technologienetz ist in drei große
Bereiche unterteilt. Jeder davon verfügt über seine individuelle
Siegbedingung.
– Orbitale Ebene: Baue und setze fortschrittliche militärische,
wirtschaftliche und wissenschaftliche Satelliten ein, die aus der
Umlaufbahn strategische Angriffs- und Verteidigungsvorteile und
Unterstützung bieten.
– Einheiten anpassen: Schalte mithilfe des Technologienetzes
unterschiedliche Verbesserungen frei und passe deine Einheiten an
deinen Spielstil an.
– Mehrspieler: Bis zu 8 Spieler können um die Herrschaft über eine
neue fremde Welt kämpfen.
– MEHRSPIELER: Fordere andere Spieler heraus, zum Weltherrscher zu werden.

Wer schon einmal Civilization gespielt hat der wird einiges wieder erkennen

Aber aufgrund des Zukunftsszenarios gibt es auch für alte Hasen genügend neues zu entdecken.

Ihr braucht folgende Ausstattung um die Zukunft zu gestalten:
Einen 2.2GHz Intel Core i3 (2 Kerne), 8GB Platz auf der HD, 4 GB RAM und 512MB VRAM sowie Mac OS X 10.9 oder Mac OS X 10.10
– Folgende Grafikkarten werden NICHT unterstützt:
ATI Radeon X1000-Serie, HD 2000-Serie, 3870, 4670, 6490, 6630
NVIDIA GeForce 7000-Serie, 8000-Serie, 9000-Serie, GT 100-Serie, 300M-Serie
Intel GMA-Serie, HD 3000

Es wurde wirklich Zeit diesen Zweig der legendären Strategiereihe in das 21. Jahrhundert zu bringen und wäre ich nicht so beschäftigt damit bei Elite: Dangerous die Landungen zu üben (noch ein Spiel das endlich im Heute angekommen ist), dann hätte ich sicher schon ein paar Partien hinter mir.
Wer schon landen kann oder aber lieber rundenbasiert das Weltall erobert statt in einem kleinem Raumschiff der bekommt Civilization: Beyond Earth als Download zum Beispiel im Mac App Store* oder als Box bei unseren Freunden der Application Systems Heidelberg

Das Jahr fängt ja gut an: Frontier Developments, die Firma der Programierlegende David Braben hat es geschafft das benötigte Geld einzusammeln um Elite Dangerous auf den Weg zu bringen. Nachetwas holperigen Start konnte das ehrgeizige Ziel, 1,25 Mio Britische Pfund einzusammeln dank eines fulminanten Endspurts erreicht werden.
Und nicht nur das:inzwischen ist das erweiterte Ziel, 1,4 Mio Pfund für die Mac-Version auch geknackt.
Alle die jetzt nicht wissen warum ich so begeistert bin: Elite ist für viele ältere schlichtweg DAS SPIEL. 1984 erschienen sorgte es durch das freie Spiel, die riesige Galaxis und der cleveren Programmierung für Begeistreungstürme und nächtelange Sessions vor dem heimischen Fernseher, an dem mein C-64 angestöpselt war. Da flog man dann durch das Universum, handelte seine Waren und schlug sich je nach Gesinnung mit Piraten oder den örtlichen Polizei-Vipern herum oder baute einfach nur friedlich Erz ab. Das Ganze in schicker schwarz/weisser Vektorgrafik. Dabei konnte das Spiel Monate dauern oder schon nach wenigen Minuten zuende sein:

Inzwischen sieht das dann schon etwas besser aus, wie ein erster Trailer zeigt:

Erscheinen soll das Spiel voraussichtlich im März 2014, die Mac Version soll 3 Monate später kommen. Ich hoffe mal das Mr. Braben und sein Team das hinbekommen und hoffe das sie es schaffen das ganze Paket auch spielbar zu gestalten. Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir mit gelegentlichen OoLite Runden (hier unser Test zur Freeware Version des Klassikers).

Wer jetzt, da die Mac-Version feststeht noch auf den Zug aufspringen möchte: die Kickstarter Kampange läuft noch bis heute 24 Uhr.
Ich bin schon dabei.

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