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Gaming-Berichterstattung-Fail des Tages: w&v

Verfasst von Gero Pflüger am 29. Februar 2012 Kommentieren

Die Marketing-Fachzeitschrift »Werben & Verkaufen« (»w&v«) berichtet über alles, was am Werbemarkt so passiert und hat einen ausgesprochen guten Ruf in Fachkreisen. Doch was sich Redakteurin Anja Janotta in ihrem unter der Rubrik »Kreation des Tages« erschienen Artikel zur mobilen Konsole »Playstation Vita« leistet, ist nicht nur tendenziös, sondern in seiner Gänze ziemlich peinlich. Wir erklären den Bericht daher zum Gaming-Berichterstattungs-Fail des Tages. Weiterlesen »

Eltern-LAN in Dresden

Verfasst von Gero Pflüger am 11. Januar 2010 1 Kommentar

Piratenpartei Am kommenden Samstag, den 16. Januar, veranstaltet die Piratenpartei Sachsen eine Eltern-LAN. Zwischen 10 und 17 Uhr können interessierte Eltern und Lehrer herausfinden, was der Nachwuchs denn so am Rechner treibt.

“Eltern und Lehrer stehen der Faszination ihres Nachwuchses, beziehungsweise ihrer Schüler, oft relativ ratlos gegenüber. Daher möchten die sächsischen Piraten aufklären und über ein persönliches Spielerlebnis einen Einblick in den für die jüngere Generation alltäglichen Umgang mit Computerspielen schaffen. Im Rahmen der ‘ElternLan’ bieten sie Vorträge, Workshops und Diskussionen von und mit computerspielenden Piraten an. Teilnehmer können sich so untereinander und mit jugendlichen bis erwachsenen Spielern austauschen sowie eigene Erfahrungen an bereit gestellten PCs und Konsolen sammeln.”

Kennt Ihr eigentlich schon unseren Terminkalender? Da ist dieser Termin natürlich auch drin.

“Killerspiele”-Sammlung in Stuttgart ein “Erfolg”

Verfasst von Gero Pflüger am 19. Oktober 2009 1 Kommentar

Wie am 14. Oktober berichtet hatte das Aktionsbündnis “Amoklauf Winnenden”, das nach dem Schulmassaker von Winnenden von Betroffenen gegründet worden war, zur Sammlung von sogenannten Killerspielen aufgerufen. Wie so viele sehen auch die Kräfte hinter dem Aktionsbündnis in Videospielen den Schuldigen bei derartigen Tragödien. Am Sonnabend fand die Sammlung dann statt. Aufgestellt wurde ein riesiger Container, in den am Ende des Tages lediglich einige wenige Spiele eingeworfen worden waren. Bei YouTube findet sich ein Filmschnipsel, der einen nicht näher genannten Zeitpunkt der Sammlung vorführt. Ganz offensichtlich handelt es sich dabei auch noch um gestellte Spiele – die Resonanz auf die Aktion scheint also nicht überwältigend gewesen zu sein.

Die Sammlung wurde durch einen privaten Sicherheitsdienst bewacht, offenbar, weil das Aktionsbündnis Anschläge amoklaufender Gamer fürchtete. Einige hundert Meter weiter demonstrierten Gamer gegen die tendenziöse Darstellung ihres Hobbys.

Trotz der geringen Resonanz bei der Sammlung verkauft das Aktionsbündnis die Container-Aktion als Erfolg. Man habe sein Ziel damit erreicht, “obwohl es nasskaltes Wetter war, das sich zahlreiche Gamer am Stand neben dem Container einfanden und mit Mitgliedern des Bündnisses, sowie deren Befürwortern diskutierten und redeten.” Die Generationen hätten in interessanten Gesprächen die Meinungen ausgetauscht.

Der Vorsitzende des Bündnisses, Hardy Schober, sprach sich für eine gemeinsame Position von Bündnis und Spielern aus: “Alle, wir vom Bündnis und die Gamer, haben doch ein gemeinsames Ziel: dass kein Amoklauf in Deutschland mehr stattfindet.” Schober hat natürlich Recht damit, dass sich niemand ein weiteres Schulmassaker wünscht, doch implementiert er durch seine Aussage, dass die Gamer darauf irgendeinen Einfluss hätten – und das haben sie nicht. Nach wie vor ist ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewaltdarstellenden Computerspielen und realer Gewalt nicht belegt, im Gegenteil, er ist sogar extrem fraglich. Schließlich gab es bereits Schulmassaker, bevor es überhaupt Computer gab. Solange aber lediglich nach Sündenböcken gesucht wird, statt das Problem der sozialen Vereinsamung anzugehen, solange wird es auch immer und immer wieder zu Massakern kommen.

Wie die Website Cynamite unter Berufung auf die Website der Aktion berichtet, ruft das Aktionsbündis “Amoklauf Winnenden” Familien dazu auf, sogenannte Killerspiele, “die das Töten von Menschen simulieren”, öffentlich zu entsorgen. Zu diesem Zweck soll am 17. Oktober vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container aufgestellt werden, in den die unerwünschten Spiele entsorgt werden können. Zu gewinnen gibt es für die Entsorger auch etwas, nämlich ein Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft mit den Unterschriften des aktuellen Kaders. Was hingegen mit den gesammelten Videospielen geschehen soll, ist jedoch noch nicht bekannt, so Cynamite süffisant.

Nach wie vor gibt es keine seriöse Studie, die einen Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewalthaltigen Actionspielen und Mordhandlungen nachweist, zumal es Schulmassaker schon deutlich länger gibt als Computerspiele. Der momentane Stand der wissenschaftlichen Forschung sieht eher psychische und soziale Probleme der Täter als Ursache der Morde.

Experte: Einfluss von Computerspielen überschätzt

Verfasst von Gero Pflüger am 1. September 2009 1 Kommentar

Da gibt es also auch andere Leiter kriminologischer Institute als den Chef des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Prof. Christian Pfeiffer. Dieser ist ein ausgesprochener Feind jeglichen Computerspiels, insbesondere zielen seine Attacken auf Ego-Shooter, und er glaubt, dass Amokläufe die unmittelbare Konsequenz des Konsums dieser Spiele sei. Diese Meinung tut er bei jeder sich bietenden Gelegenheit kund und findet offene Ohren bei Sicherheitsfanatikern wie Schäuble, Beckstein, Schünemann und Genossen. Doch wie gesagt, es gibt auch andere Kriminologen. Weiterlesen »

Killerspiele am iPhone

Verfasst von Gero Pflüger am 26. August 2009 4 Kommentare

Killerspiele Das iPhone ist natürlich ausschließlich für seriöse Geschäftsanwendungen gedacht, zum Beispiel für Things (7,99 Euro bei Things) oder MobileStudio (1,59 Euro bei MobileStudio). Wer mit seinem Mobiltelefon Spiele, womöglich auch noch böse Killerspiele, spielt, läuft Gefahr, irgendwann von Schäuble und Zensursula zur Strecke gebracht zu werden. Nichts desto weniger trotz haben verantwortungslose Gesellen jede Menge dieser bösen, bösen Spiele programmiert, und das ebenso böse, böse Unternehmen Apple bietet diesen entmoralisierenden Schund in seinem App-Store zum Kaufe feil. Weiterlesen »

Gutes Interview zu Spielen in der ARD

Verfasst von Gero Pflüger am 20. August 2009 Kommentieren

Am Mittwoch früh haben wir es bereits getwittert, heute endlich haben wir den entsprechenden Beitrag auch in der ARD-Mediathek gefunden: das Interview mit Wolfgang Bergmann, der im ARD-Morgenmagazin über Gefahren und (ja: und) Chancen von Computerspielen spricht. Anlass ist die gamescom in Köln, die erstmals stattfindet und die Games Convention aus Leipzig ablösen soll. Springt rüber zur Mediathek und seht es Euch an!

Neben dem Beitrag an sich ist auch die Bebilderung des Monitors hinter den Gesprächspartnern interessant. Denn bei dem gezeigten Logo dürfte der neue Veranstalter koelnmesse das Kotzen kriegen und sich die Messe Leipzig ins Fäustchen lachen.

Killerspiele-Anhörung wohl erst 2010

Verfasst von Gero Pflüger am 18. August 2009 Kommentieren

Die Onlinepetition “Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen” wird vermutlich erst im Jahr 2010 vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages behandelt werden. Grund ist jedoch nicht, wie manch einer vermuten könnte, Scheu der Politik vor dem Thema, sondern vornehmlich der zeitliche Fahrplan: Am 27. September ist Bundestagswahl, danach tritt eine neuer Bundestag zusammen, und dann muss erst einmal wieder alles seinen geregelten Gang gehen. In interessantes Interview mit dem Initiator der Petition, Peter Schleußer, findet sich bei Eurogamer.

Katiegorien: Allgemeines

gamescom: Eltern-LAN informiert über Medienwelt der Kinder

Verfasst von Gero Pflüger am 13. August 2009 1 Kommentar

gamescom Köln August 2009 Computerspiele sind aus dem Alltag von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Eltern sprechen oftmals aus fehlender Medienkompetenz Verbote und Beschränkungen der Computernutzungszeiten aus – Konflikte sind da vorprogrammiert. Nur wer die Welt der Computerspiele selbst einmal erlebt, kann mit seinen Kindern über ihr Hobby diskutieren. Die Eltern-LAN ist eine kostenlose Informationsveranstaltung, die Eltern und Lehrern diese Auseinandersetzung mit dem Medium Computerspiel erleichtert. Erfahrene Pädagogen des Instituts Spielraum der Fachhochschule Köln und des Spieleratgebers-NRW vom ComputerProjekt Köln e.V. erklären am Samstag, 22. August um 11 Uhr auf der gamescom die Welt der Computerspiele und diskutieren mit den Teilnehmern über Jugendschutz und das Mediennutzungsverhalten ihrer Kinder. Unterstützt wird das Pädagogenteam von Turtle Entertainment, dem Marktführer im Bereich des elektronischen Sports (eSport) in Europa, der das Equipment für die Spielerfahrung zur Verfügung stellt. Weiterlesen »

Killerspiele 1980: Dungeons & Dragons

Verfasst von Gero Pflüger am 13. August 2009 1 Kommentar

Einen gar wundersamen Blickwinkel auf die Entstehung des “Killerspiel”-Mythos in Zusammenhang mit unverstandenen Kulturphänomenen liefert ein absolut lesenswerter Artikel bei Spiegel Online. Er heißt “Wie ein Fantasy-Spaß zum ‘Killerspiel’ gemacht wurde”, findet sich unter diesem Link und ist – wie gesagt – absolut lesenswert.

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