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Platform: Mac/OS X Tropico 3 Gold Edition kommt bald

Verfasst von Holger Saß am 8. November 2011 Kommentieren

Anfang 2012 bringt Feral den dritten Teil der etwas anderen Simulation auf den Mac und das dann gleich als Gold Edition, also mit der Erweiterung “Absolute Power”.
Schon der erste Teil hat unserem Gero damals ziemlich gut gefallen (hier unser Test). Und jetzt dürft Ihr wieder als “El Presidente” über euer Volk gebieten.
Dabei ist alles möglich:

- Nutze es so wie du willst! Tropico als Touristen-Mekka, als Wirtschaftswunder, als Polizeistaat oder als alle drei zusammen!
- Genieße die epische Herausforderung des Kampagnen-Modus’ mit seinen 15 Missionen und die ansteckende Freiheit des Sandbox-Modus’.
- Als korruptem Diktator einer strategisch wichtigen Insel passieren dir merkwürdige Dinge! Nutze deinen Einfluss auf jeden Aspekt des Insel-Lebens, um dich auf alles vorzubereiten, sei es eine Naturkatastrophe oder ein Atomkrieg.
- Sorge dafür, dass das Volk mit dir auf einer Linie liegt, indem du Wahlen “nachzählst”, Aufständische “beruhigst” und “phantasievolle” Erlasse herausgibst, wie z.B. “Bücher verbrennen”, “Fraktionen schmieren” und “Geld drucken”.
- Suche dir einen Lieblings-Diktator aus! Zur großen Auswahl gehören Che Guevara, Evita Peron und natürlich Fidel. Du kannst dir aber auch einen eigenen Machthaber erschaffen, dessen Charakter, Hintergrund und Glaubensrichtung du selbst bestimmst.
- Schaffe einen Personenkult um El Presidente, hilf dabei, seine sprachmächtigen Reden zu schreiben, manipuliere die Medien und baue Denkmäler zu seinen Ehren.

Mit der Erweiterung “Absolute Power” stehen euch dann mehr Szenarien, neue Verordnungen und Gebäude, eine weitere politische Gruppierung, die euch ergebenen “Loyalsten”, sowie ein Radiosender, der eure glorreiche Regierungsarbeit kommentiert, zur Verfügung.

Mac OS X 10.6.8, 2GHz Intel und 2GB RAM braucht ihr zum regieren, auf der Feral Seite könnt ihr für 30.-€ vorbestellen.

Viel Spaß beim regieren.

Ein Wort des Herausgebers

In diesem Artikel habe ich vor Kurzem auf die Folgen hingewiesen, die die viel diskutierte Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags auf deutsche Websites haben würde. Nun scheint die Novelle vom Tisch zu sein:

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen wird in seiner morgigen Sitzung dem Staatsvertrag wohl nicht zustimmen (z.B. netzpolitik.org, handelsblatt.com, Spiegel Online, sueddeutsche.de). Nachdem sich bereits sämtliche die Oppositionsparteien des Landes von links (Die Linke) bis rechts (FDP und CDU) gegen die Annahme ausgesprochen hatten, blieb der Minderheitsregierung von SPD und Grünen nichts anderes übrig, als das Machwerk ebenfalls abzulehnen.

Das kann man wohl als deutlichen Erfolg des mündigen Bürgers werten, der sich via Twitter, Blog, Facebook, Petition, E-Mail und Gott-weiß-wie-sonst-noch gegen die vehementen Angriffe der Internetausdrucker in der Politik auf das freie Internet zur Wehr gesetzt hat.

Diese eine nationale Schlacht ist siegreich geschlagen, und unseren täglichen Protest gegen den unsäglichen JMStV, der zwischen 17 und 18 Uhr unsere Seite lahmlegte, stellen wir damit ein. Der Weltkrieg um das freie Internet aber geht weiter, aktuell heißt das Schlachtfeld Wikileaks. Dieser Krieg ist noch so lange nicht gewonnen, wie es Betonköpfe in Machtpositionen gibt, die meinen, Freiheit reglementieren zu müssen. Geht beim nächsten Mal unbedingt zur Wahl – und wählt die richtigen Leute. Es gibt da eine einzige, einsame Partei, die mit ihren Kernthemen bereits im 21. Jahrhundert segelt.

Endlich: Löschen statt sperren

Verfasst von Holger Saß am 9. Februar 2010 1 Kommentar

Kehrtwende beim umstrittenen “Internetzugangserschwernisgesetz”: In einem Brief an Bundespräsident Horst Köhler kündigt die Bundesregierung nun an doch auf die höhst umstrittenen Internetsperren verzichten zu wollen und statt dessen die Löschung Kinderpornograpfischer Inhalte zum Inhalt eines neuen Gesetzes zu machen.
Wir erinnern uns: Kurz vor der Bundestagswahl entdeckte die damalige Regierung in Person von Frau von der Leyen das Problem der Kinderpornografie im Internet und präsentierte auch rasch eine Lösung in Form von Sperrlisten. Die unbestritten gute Idee, nämlich die Bekämpfung dieser wiederwärtigen Darstellungen, sollte durch die untauglichen Mittel wie virtuelle Stoppschilder erreicht werden. So ging dann auch rasch ein Aufschrei der Empörung durch die informiertern Teile der Gesellschaft. Haupsorge war dabei, neben den technischehen Unzulänglichkeiten, das mit solchen Zensurmassnahmen die Büchse der Pandorra geöffnet werden würde. Und tatsächlich meldeten auch rasch diverese Intressengruppen bedarf an weiteren Sperren an, etwa die Musikindustrie. Auch wir beteiligten uns an dem Protest mit Artikeln und einem Wahlaufruf.
Bereits im Koalitionsvertrag einigte man sich auf Druck der F.D.P. darauf, das umstrittene Gesetz zunächst einmal für ein Jahr nicht anzuwenden. Von diesem kreativen Umgang mit Gesetzen war nun der Bundespräsident nicht angetan und forderte eine Erklärung. Diese ist nach Informationen des Spiegel jetzt gegeben worden. Der Inhalt: Keine Zugangserschwerung, sondern ein löschen der Inhalte ist jetzt das Ziel der Politik.
Somit scheint zum Schluß doch noch Vernuft eingekehrt zu sein.
Danke.


Katiegorien: Allgemeines, Synapsensalat
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Koalitionspoker: Internetsperre auf Eis gelegt

Verfasst von Holger Saß am 15. Oktober 2009 Kommentieren

Manchmal gibt es sie doch noch, die guten Nachrichten aus der Politik. Anscheinend hat die FDP in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU einiges erreicht:

So soll das höhst umstrittene Internetzugangserschwernisgesetz für ein Jahr ausgesetzt werden. Statt sinnloser Stoppschilder zu bauen soll sich das BKA bemühen, Seiten mit kinderpornographischen Inhalten zu löschen; die Vorratsdatenspeicherung wird bis zur höchstrichterlichen Entscheidung ausgesetzt und die Hürden für eine Onlinedurchsuchung werden auch höher gehängt.

Näheres gibt es z.B. auf n-tv.de oder auch bei zdnet.de zu lesen.

Katiegorien: Allgemeines
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Sonntag: Piratenpartei wählen! #piraten

Verfasst von Gero Pflüger am 26. September 2009 6 Kommentare

Piratenpartei Vor einiger Zeit haben wir Euch ausführlich begründet, weshalb wir uns bei dieser Bundestagswahl für die Piratenpartei aussprechen. Nachzulesen ist dieser Text, der bis vor Kurzem auf der Startseite von macinplay stand, unter diesem Link. Unsere interne Diskussion zur Wahlempfehlung hat dazu geführt, dass sich auch eigentlich politisch indifferente Autoren mit den politischen Inhalten der traditionellen Parteien und der Piratenpartei auseinandersetzten – und mindestens zwei Redakteure mittlerweile den Piraten beigetreten sind. Je mehr wir uns mit dem Thema auseinandersetzten, desto tiefer wurde die Überzeugung: Wählt am morgigen Sonntag die Piratenpartei.

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Katiegorien: Allgemeines

World of Warcraft Blizzard Entertainment hat den vorauseilenden Gehorsam entdeckt. Zwei im Spiel “World of Warcraft” implementierte, saisonale Quests des sogenannten Braumeisterfests (Anspielung auf das Oktoberfest) sind in der europäischen Version gestrichen worden, und zwar “um sicherzustellen, dass der Inhalt von World of Warcraft im Einklang mit regionalen Altersfreigaben bleibt”, wie es von offizieller Seite im WoW-Forum heißt. Weiterlesen »

Offtopic: Rette Deine Freiheit

Verfasst von Gero Pflüger am 17. September 2009 Kommentieren

Ach so, ja: Am 27. September Piratenpartei wählen.

Katiegorien: Synapsensalat
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Offtopic, aber wichtig: OptOutDay am 17. September

Verfasst von Gero Pflüger am 16. September 2009 1 Kommentar

Habt Ihr schon einmal unerwünschte Werbeanrufe erhalten? Persönliche Post von Euch gänzlich unbekannten Unternehmen oder Organisationen gekriegt? Habt Ihr Euch gefragt, wo diese Leute Eure Adresse und Eure Telefonnummer her haben? Nein, sie haben sie nicht aus dem Telefonbuch. Denn das wäre zu zeitaufwändig und damit zu teuer. Die Adressen stammen – vom Staat. Weiterlesen »

Katiegorien: Allgemeines, Synapsensalat
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macinplay empfiehlt Piratenpartei zur Bundestagswahl

Verfasst von Gero Pflüger am 27. August 2009 19 Kommentare

Piratenpartei Am 27. September finden in der Bundesrepublik Deutschland die Wahlen zum Deutschen Bundestag, dem wichtigsten Parlament des Landes, statt. Der Bundestag hat den Bundeskanzler (oder die Bundeskanzlerin) zu wählen, Gesetze zu verabschieden sowie die Regierungsarbeit zu kontrollieren. Zur Hälfte werden die Abgeordneten direkt von den Wahlberechtigten gewählt (Erststimme), zur anderen Hälfte ziehen sie über die Landeslisten der Parteien ins Parlament ein (Zweitstimme). In diesem Artikel bitten wir Euch, am 27. September zur Wahl zu gehen und Eure (Zweit-) Stimme der Piratenpartei zu geben. Weshalb wir Euch darum bitten, erklären wir im Folgenden.

Weiter so!
In der aktuellen Wahlperiode, in der eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD die Regierung stellt und die zuletzt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise dominiert wurde, sind etliche gute und richtige Gesetze verabschiedet worden, und auch einige Reformen konnten angegangen und verabschiedet werden. Wäre nicht die Finanz- und Wirtschaftskrise über die Welt und damit auch Deutschland hereingebrochen, wäre die Bilanz dieser Regierung trotz mancher berechtigter Kritik im großen Ganzen betrachtet positiv ausfallen. Das wäre eigentlich ein Signal für ein “Weiter so”.

Fragwürdige Maßnahmen
Doch in letzter Zeit häufen sich fragwürdige bis antidemokratische Gesetzesvorhaben, Verordnungen und Vorschläge, die bei uns große Besorgnis auslösen. Da werden Gesetze durch die Instanzen gepeitscht, vorgeblich, um für mehr innere oder äußere Sicherheit oder den Schutz von Kindern vor Missbrauch zu sorgen. In Wahrheit werden jedoch Instrumente installiert, die das Land auf den Weg in den Überwachungsstaat führen können. Dazu zählen die Vorratsdatenspeicherung, die seit dem 1. Januar 2008 jeden Bundesbürger, der Telefon und Internet nutzt, unter eine pauschale Überwachung stellt, dazu gehört die seit 2005 teilweise illegal durchgeführte Online-Durchsuchung von privaten und geschäftlichen Computern mittels “Bundes-Trojaner”, wie auch das Zugangserschwerungsgesetz, hinter dessen sperrigem Namen sich für eine Sperrung von Kinderpornografie im Internet vollkommen unwirksame, aber gefährlich undemokratische Maßnahmen verbergen.

Das Zugangserschwerungsgesetz
Auf dieses Gesetz gehen wir einmal näher ein, denn es betrifft nicht bloß Kinderschänder. Hinter diesem Gesetz steckt die richtige Idee, dass der Vertrieb dokumentierten Kindesmissbrauchs über das Internet nicht hingenommen werden kann. Dazu wird eine Liste mit “bösen” Seiten erstellt, die auf völlig intransparente Art und Weise durch das Bundeskriminalamt geführt werden soll. Wer nun eine Seite mit verdächtigem Material aufruft, soll ein virtuelles Stoppschild angezeigt bekommen, das auf die Strafbarkeit der Inhalte aufmerksam macht. Diese Sperre ist jedoch komplett wirkungslos. Technisch basiert sie auf den gleichen Zensurmechanismen, wie sie etwa in den Regimen des Irans und Chinas üblich sind. Wie leicht sie zu umgehen ist, hat die Weltöffentlichkeit staunend zur Kenntnis genommen, als sie mittels Twitter und YouTube über die wahren Verhältnisse nach der vergangenen iranischen Wahl aufgeklärt wurde. Wer die Sperre umgehen will, muss lediglich einen anderen DNS-Server eintragen – damit ist sie wirkungslos.

Im Falle des kriminellen Anbieters pädophilen Materials ist bei Auftauchen des Stoppschilds sofort klar, dass gegen ihn ermittelt wird und er nimmt seinen Schweinkram vom entsprechenden Server herunter und lädt den Dreck woanders wieder hoch, wo er erst einmal wieder gefunden werden muss – das Gesetz dient daher nicht, wie behauptet wird, dem Opfer, sondern ganz im Gegenteil dem Täter. Sobald bis zu den Beratern der Politik durchdringt, wie sinn- und wirkungslos ihr zahnloser Sperr-Tiger ist, ist allerdings anzunehmen, dass ein rigiderer Sperrmechanismus eingeführt wird, der weniger leicht zu umgehen ist.

Internet-Experten war die Wirkungslosigkeit natürlich von Anfang an klar – die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) lässt das jedoch unbeeindruckt. Eine Petition mit der überwältigende Beteiligung von 134.015 Bürgerinnen und Bürgern gegen diese vollkommen unwirksame Sperrmaßnahme wurde durch Ministerin von der Leyen und den Deutschen Bundestag ignoriert, obwohl dies die größte jemals erfolgte Petition in der Geschichte der Bundesrepublik war – mit 389 Ja-Stimmen gegen 128 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen (PDF der namentlichen Abstimmung) wurde die größte Zensur-Maßnahme der jüngeren Zeit beschlossen. Denn angeblich ist es ja “für die Kinder”.

“Nur gegen Kinderpornos”
Von der Leyen und ihr Beraterstab betonen stets und immer wieder, dass das Zugangserschwerungsgesetz ausschließlich gegen Kinderpornographie in Stellung gebracht wurde. Doch die Begehrlichkeiten sind geweckt: Reflexartig meldete sich die Musikindustrie und forderte eine Filterung illegaler Musikdownloads. Der Zentralrat der Sinti und Roma fordert eine Ausweitung auf “Hass-Seiten”, der bayerische Innenminister will gleich alle rechtsextremistischen Seiten anscheinend nach dem Vorbild eines Feindsenderverbots filtern, und andere Unionspolitiker fordern nun auch noch Internetsperren für sogenannte Killerspiele. Günther Beckstein (CSU) geht sogar so weit, Kinderpornografie und Actionspiele auf eine Stufe zu stellen.

Killerspiele sind nächstes Opfer
Im Zusammenhang mit einem durch die Innenministerkonferenz angeregten Herstellungs- und Vertriebsverbot sogenannter Killerspiele gab es wie beim Zugangserschwerungsgesetz eine Petition, die immerhin über 73.000 Petenten unterzeichnet haben. Diese Petition wird jedoch in der aktuellen Wahlperiode aus organisatorischen Gründen nicht mehr vor dem Petitionsausschuss gehört werden können – wir Wählerinnen und Wähler können daher noch unmittelbar Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren und die Diskussion um “Killerspiele” nehmen.

Gleichzeitig nimmt die Debatte um “Killerspiele” immer absurdere Ausmaße an. Standen zu Anfang noch einigermaßen nachvollziehbar Egoshooter im Fokus der Angriffe, wird nun von Seiten der Spielefeinde auch das Feuer auf Strategiespiele wie “Warcraft 3″ eröffnet.

Die Bundestagswahl
Am 27. September steht eine Entscheidung an: Wollen wir Deutsche es zulassen, dass uns gerade erst erkämpfte Freiheiten genommen werden, dass wir grundlos und pauschal unter Verdacht gestellt und überwacht werden, dass der Staat schleichend die Macht über unser Privatleben übernimmt, Erwachsenen das Spielen von Computerspielen verbietet und dass durchschnittlich 50-Jährige (Stand: 2005!!) ohne entsprechende Sachkompetenz über die Fragen, die sich durch die moderne, digitalisierte Gesellschaft von heute stellen, entscheiden?

Wir glauben nicht, dass die Karrieristen und Lobbyisten, die beide in den traditionellen Parteien großen Einfluss haben, in der Lage sind, diese Fragen des modernen Lebens sinnvoll zu beantworten. Wir glauben, dass diese Antworten nur eine neue Kraft finden kann. Wir glauben an die Piratenpartei, so dämlich der Name auch sein mag.

Die Piratenpartei
Die Piratenpartei kommt ursprünglich aus Schweden, wo sie im Zusammenhang mit dem Filesharing-Dienst “The Pirate Bay” und der Debatte um die unfairen Nutzerrechte der Unterhaltungsindustrie entstand. (Mittlerweile geht es ja anscheinend auch ohne Digital Rights Management bei Download-Songs. Und ulkigerweise völlig problemlos.)

In Deutschland ist sie jung – die Piraten gründeten sich erst im Jahr 2006. Entsprechend fehlt es auch noch an allen Ecken und Enden an Experten für “klassische” Politikfelder wie Finanzen, Soziales, Arbeit, Auswärtiges, Verteidigung und Umwelt. Aus diesem Grunde äußern sich die Piraten – als einzige ernstzunehmende Partei, wie manchmal scheint – ausschließlich zu Themenkomplexen, von denen sie auch Ahnung hat. Aktuell handelt es sich dabei um:

Aufgrund des hohen Interesses an der Partei und dem Achtungserfolg bei der vergangenen Europawahl, bei der sie aus dem Stand 0,9 Prozent aller Stimmen holte, werden über Kurz oder Lang Experten auch für andere Bereiche der Politik bei den Piraten anheuern. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Interessant ist, dass sich die Piraten nicht links, rechts oder in die neuerdings so überfüllten Mitte einordnen lassen – sie sind völlig losgelöst und frei dieser überholten Denke. Argumentiert wird ausschließlich sachlich. Das irritiert die Worthülsen-Vertreter und Phrasendrescher der traditionellen Parteien, die sich stets links, rechts oder mittig definieren, ebenso sehr wie viele Medien, die den Piraten daher oft den nötigen Ernst absprechen und sie fälschlicherweise als “Spaßpartei” abtun oder als “Raubkopierer” darstellen.

Das Wahlprogramm der Piratenpartei beinhaltet die Forderungen und Wünsche, mit denen das Parlament geentert und die politische Landschaft geändert werden soll. Ihr solltet es unbedingt lesen – lang ist es nicht, und vermutlich betrifft es Euch. Eine wunderbare Zusammenfassung der Vorstellungen der Piraten findet Ihr außerdem bei Golem.

Aufruf zur Wahl
Wir von der macinplay-Redaktion rufen Euch auf, am 27. September 2009 Eure Erststimme, vor allem aber Eure Zweitstimme der Piratenpartei zu geben. Geht hin. Wählt. Klarmachen zum Ändern!

PS: In Sachsen ist es leider nicht möglich, für die Piratenpartei zu stimmen, da hier nicht die erforderlichen Kriterien erreicht werden konnten, um zur Wahl zugelassen zu werden. Euch Sachsen – aber auch nur Euch! – empfehlen wir daher alternativ Bündnis 90 / Die Grünen zu wählen. Beim nächsten Mal dann aber auch in Sachsen die Piratenpartei wählen!

Katiegorien: Allgemeines, macinplay.de

Pirate Gaming: Spiele-Portal der Jungen Piraten

Verfasst von Gero Pflüger am 21. August 2009 Kommentieren

Piratenpartei Die Jugend der Piratenpartei ist natürlich genauso spielebegeistert wie die der anderen Parteien – nur gibt sie es auch zu und steht ganz offen zu diesem tollen Hobby. (Die meisten “erwachsenen” Mitglieder der Piratenpartei selbst dürften übrigens ebenfalls Computerspieler sein – das Durchschnittsmitglied ist nach eigener Anschauung zwischen 30 und 40 Jahre alt und somit klarer Vertreter der 64er-Generation.)

Nun haben die Jungen Piraten ein Gaming-Portal eröffnet: Pirate Gaming heißt es, und es wartet auf mit dieser Information:

Pünktlich zur ersten gamescom in Köln startet Pirate Gaming als Community für alle politikinteressierten Gamer. Ab sofort versorgen wir euch mit News von Großevents wie der gamescom, dem Neuesten aus der Spielebranche und der Politik – speziell alle Themen, die für Jugendliche und Gamer interessant sind.

Auch wollen wir das Image der Gamer-Szene in der Öffentlichkeit gerade rücken und eine allumfassende Informationsquelle für interessierte Eltern und die Presse bieten. Neben unserem Informationsangebot könnt ihr auch Teil unserer Gamer-Community werden und Pirate Gaming mitgestalten!

Ich habe mich gerade dort registriert, um auf dem Laufenden zu bleiben, was in der Politik so passiert, wenn es um das Hobby Spielen geht. Ihr auch?

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