Ohne sonstigen Kommentar verlinken wir hier mal auf die Kollegen der seriösen Tagespresse.
Der Internetpionier AOL, der Hunderttausende Deutsche bei ihren ersten Schritten in die Wunderwelt des Internets begleitet hat, hat seine deutschen Pforten geschlossen. Aus diesem traurigen Anlass bringen wir Euch nur ein paar Links und gedenken in stiller Trauer der Myriaden ignorierten Polycarbonatscheiben mit AOL-Zugangs-Software, die wohl jeden deutschen Haushalt mehrere Male erreichte und die übereinandergestapelt vermutlich bis zum Mond reichen:
heute.de: “AOL zieht sich aus Deutschland zurück”
tagesschau.de: “AOL macht den Laden dicht”
sueddeutsche.de: “Das Netz nicht verstanden“
Vor etwas mehr als einem Jahr taumelte Unterhaltungsriese Electronic Arts in eine Krise und verzeichnete einen unfassbaren Verlust von guten 1,7 Milliarden (!) US-Dollar, was dazu führte, dass im Unternehmer die Controller an die Macht kamen, die zunächst einmal kreative Prozesse stoppten (die man schließlich nicht in Zahlen fassen kann) und massenhaft vorher teuer akquirierte Studios schlossen und so Arbeitsplätze vernichteten. Und jetzt die nächste Hiobsbotschaft für EA-Aktionäre: Das Unternehmen senkte die Umsatzprognosen für das laufende Fiskaljahr, dessen Ende am 31. März liegt.
Die bisherige Umsatzprognose von bis zu 3,9 Milliarden US-Dollar wurde auf eine Größe zwischen 3,60 und 3,68 Milliarden US-Dollar gesenkt. Vor allem das schwache Geschäft in Europa sei für diese Entwicklung verantwortlich, begleitet vom allgemeinen Rückgang beim Verkauf von Retail-Titeln. EA glaubt, im kommenden Fiskaljahr mit seinen anstehenden Titeln “Crysis 2″, “Dead Space 2″ und mehreren Sport-Franchises besser dazustehen.
Auch wenn einmal mehr nicht davon auszugehen ist, dass Electronic Arts bei derartigen Toptiteln an Mac-Spieler denkt, so bringt die Erweiterung des Marktes auf die iPhone-Plattform möglicherweise etwas Schwung in die lahme Bude. Gerade erst haben wir einen Testbericht zu Die Sims 3 für das iPhone veröffentlicht – und das Spiel geht weg wie warme Semmeln.
Wer die verarmenden EA-Manager (und uns) ein bisschen unterstützen möchte, der deckt sich einfach im macinplay-Shop oder im App Store mit EA-Titeln ein. Dort tritt man dusseligerweise unter verschiedenen Namen auf, so dass wir Euch zwei Links geben:
Eine der traditionell für Fans ödesten, für Finanzleute aber spannendsten Veranstaltungen, die Apple so zu bieten hat, ist der quartalsweise stattfindende, sogenannte Conference Call. Dort werden keine neuen Produkte vorgestellt, sondern Analysten und Journalisten die Zahlen des vorangegangenen Geschäftsquartals bekannt gegeben. Für den schlichten Beobachter bleibt dabei die spannende Information, wie viele Macs, iPhones, iPods etc. abgesetzt werden konnten.
Der nächste Conference Call findet am 25. Januar statt – nähere Informationen findet Ihr auf der entsprechenden Events-Seite hier bei macinplay. Übertragen wird die Veranstaltung live per Quicktime-Stream.
Da diesmal Apples Weihnachtsquartal besprochen wird – traditionell das stärkste des Apple-Geschäftsjahres -, dürfte es zu keinen überraschenden Umsatzeinbrüchen gekommen sein. Vermutlich werden die Redner die Nummer zwei – CFO Tim Cook – und drei – COO Peter Oppenheimer – in der Apple-Hierarchie sein. Ob Steve Jobs anwesend sein oder gar sprechen wird, ist nicht bekannt.
Ach so – dieser Termin ist verflixt nahe an diesem bewussten anderen Termin dran …
Hinter dem Studio Maxis verbirgt sich die Schmiede, die Simulationsspiele wie “Sim City” (mit all seinen Spin-offs und Ergänzungen), “Die Sims” und “Spore” erfunden hat. Kopf hinter den Riesenerfolgen ist Spielentwickler Will Wright, der Maxis jedoch im April verlassen hat, um ein neues Unternehmen namens “Stupid Fun Club” zu gründen. Maxis gehört zu Electronic Arts. Raven Software, Bestandteil von Activision, hat eine andere Geschichte: Sie sind die Entwickler von Actionhits wie der “Heretic”- und “Hexen”-Saga, den “Soldier of Fortune“-Teilen, von “Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast” und “Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy“, “Quake 4” und der Neuauflage von “Wolfenstein”. Viele dieser Spiele wurden in enger Zusammenarbeit mit id Software und anderen Branchengrößen entwickelt. Weiterlesen »
Nachdem der legendäre, 1991 gegründete deutsche Spieleentwickler ASCARON Entertainment (z. B. “Vermeer”, “Patrizier”, “Anstoß” und “Sacred”) schon im April Insolvenz anmelden musste, konnte die Konsolenversion von “Sacred 2″ nicht genügend Geld in die Kassen spülen, um das Unternehmen am Leben zu halten. Nun schließen sich die Tore hinter den Mitarbeitern. Und damit schwindet auch die letzte Hoffnung, jemals ein anständiges Fußballspiel wie “Anstoß” auf den Mac zu bekommen. Es sei denn, EA gibt sich einen Ruck und bringt endlich FIFA raus.
Mehrere asiatische Medien berichten, dass Apple nun doch nach ewigen Dementi rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ein eigenes Netbook herausbringen will. Allerdings handele es sich dabei nicht um ein besonders kleines MacBook, sondern eher um ein besonders großes iPhone. Angeblich gebe es bereits Fertigungsverträge mit verschiedenen Produzenten. Weiterlesen »
Die Regierung des Vereinigten Königreichs ist im Begriff ein Komitee zu bilden, das sich über die verschiedenen Behörden hinweg mit Fragen der Videospieleindustrie beschäftigen soll. Dieses Komitee setzt sich dann aus Vertretern der Ministerien für Kultur, Medien und Sport, Wirtschaftsentwicklung und Gesundheit sowie Mitgliedern des Inennministeriums und des Ministeriums für Kinder, Schulen und Familien zusammen. Die ganze Information auf Englisch gibt es unter diesem Link.
Das neue iPhone 3Gs hat Apple das beste Ergebnis eines Frühjahrsquartals beschert: Der Gewinn stieg von April bis Juni um fast 15 Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar (865 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Der Umsatz stieg um fast zwölf Prozent auf 8,33 Milliarden Dollar. “Wir machen die innovativsten Produkte, und unsere Kunden reagieren darauf”, erklärte Apple-Chef Steve Jobs. Das neue iPhone ist erst seit Anfang Juni zu haben; binnen drei Tagen verkaufte Apple bereits mehr als eine Million Exemplare davon. Insgesamt setzte Apple im letzten Quartal seines Geschäftsjahrs 5,2 Millionen Handys ab. Weiterlesen »
… an Microsoft. Genau. Wer immer jetzt in ein Actionspiel während der laufenden Partie ein- oder aussteigt, nutzt ein Patent Microsofts. Golem.de schreibt:
Das United States Patent and Trademark Office hat einen 2002 von Microsoft eingereichten Antrag genehmigt und dem Unternehmen damit am 14. Juli 2009 ein Patent über eine besondere Form von Multiplayermodus stattgegeben. Unter der Patentnummer 7.559.834 ist detailliert aufgelistet, was Microsoft nun als geistiges Eigentum besitzt: nämlich die Rechte an einem Modus, in dem Teilnehmer in einen “Squad-basierten Videospiele-Shooter dynamisch ein- und aussteigen können, während das Spiel läuft und ohne dass die Spieler speichern und das Spiel neu starten müssen”.
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