Geschrieben am 9. Mrz 2010 von Gero Pflüger.
Per Twitter macht der schwedische Entwickler DICE heute im Mac-Markt von sich reden. Executive producer Karl Magnus Troedsson sandte diesen Tweet ab: “Wir prüfen gerade die Möglichkeit, Battlefield Bad Company 2 auf dem Mac verfügbar zu machen” (“We’re currently investigating the possibility of making BFBC2 available on Mac”). Damit kommt möglicherweise wieder ein “Battlefield”-Titel auf unsere Lieblingsplattform, und alles nur, weil Valve Steam portieren will (wir berichteten hier, hier und hier).
Geschrieben am 8. Mrz 2010 von Gero Pflüger.
Aktueller Herrscher des PC-Grafikkartenmarkts dürfte NVIDIA sein. Doch wie Hardmac berichtet, praktiziert das Unternehmen seltsame Umgangsformen mit seinen Kunden. So werden teilweise einige Jahre alte – und damit quasi steinzeitliche – Grafikkartenmodelle einfach umbenannt, um sie “neu” wirken zu lassen. Diese Praktik wird von NVIDIA nicht bestritten, aber interessant ist der jammernde Tonfall, mit dem man versucht, sich aus der Affäre zu ziehen.
Schuld sei nämlich die PC-Industrie. Die verlange aus Marketinggründen pausenlos nach neuen Grafikkartenmodellen, um Verkaufsargumente zu erhalten (“… und darum ist dein vor einem halben Jahr erworbener PC schon Schrott”). Um diesem Druck gewachsen zu sein, benenne man eben Steinzeittechnik um und erwecke so wenigstens den Anschein, neue Produkte zu verkaufen. Der Kunde scheint das nicht zu merken und kauft die Ladenhüter.
Diskutiert darüber in den Kommentaren!
Geschrieben am 4. Mrz 2010 von Gero Pflüger.
Erst gestern berichteten wir über den handfesten Skandal, der sich im Hause Infinity Ward ereignet hat. Zum 1. März waren die Chefs von Infinity Ward, die geistigen Väter der “Call of Duty”-Reihe, vom Mutterkonzern Activision-Blizzard entlassen worden. Ein offizielles Statement zu den Hintergründen gibt es weder seitens Infinity Wards noch Activision-Blizzards.
Die in der Branche gängige Spekulation lautet, dass anstatt den Entwicklern wie vereinbart die Kontrolle über Infinity Ward und alle Ableger der “Modern Warfare”-Serie zu überlassen, Activision-Blizzard mit vorgeschobenen Gründen versucht habe, die Kontrolle über Infinity Ward zu erlangen. Dazu habe man gegen West und Zampella wegen “Subordination” ermittelt, um sie mundtot zu machen.
Nun erheben Jason West und Vince Zampella Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber vor Gericht. Natürlich geht es dabei vor allem um Geld – angeblich nicht geleistete Zahlungen -, aber die von Activision gebrochenen Verträge sollen ebenfalls eine Rolle spielen. Interessanterweise war genau das der Kündigungsgrund gewesen – Activision hatte den beiden Führungskräften offenbar vorgeworfen, vertragsbrüchig zu sein.
Geschrieben am 4. Mrz 2010 von Gero Pflüger.
Plötzlich aufgetauchte Gerüchte (wir berichteten) verdichten sich (hier und hier): Valve will offenbar seine Vertriebsplattform “Steam” auf den Mac bringen. Doch nicht nur das: Es sind einige Teaser-Poster aufgetaucht, die Charaktere aus Valve-Spielen in einen deutlichen Mac-Zusammenhang bringen, etwa Half-Life-Hauptperson Alyx Vance, die stilecht ihre Brechstange statt eines Hammers in die Fratze des 1984-Spots wirft, Gordon Freeman (“Half-Life”) trägt ein Apple-Logo auf seiner Brust, ein “Team Fortress”-Charakter als iTunes-Schattenriss, und auch für “Left 4 Dead” und “Portal” gibt es Hinweise.
Alter Falter.
Wenn “Half-Life” auf dem Mac erscheint, dann können wir eeeeeeendliche “Counter-Strike” zocken. Was für viele PC-User der einzige Grund war, beim PC zu bleiben …
Geschrieben am 3. Mrz 2010 von Gero Pflüger.
Blizzard Entertainment gilt als tolles Unternehmen: Sowohl die Produkte des Entwicklers als auch der Support als auch der Kontakt zum Kunden sind stets vorbildlich. Umso verwunderlicher nehmen wir zur Kenntnis, was im Mutterkonzern Activision-Blizzard vor sich geht – dort bläst nämlich offensichtlich ein eiskalter Wind durch die Gänge.
Seit acht Jahren, und seit 2005 sogar mit einer Fanlizenz (und damit einer Genehmigung) des Entwicklers Vivendi Universal, arbeiten Privatleute an einer inoffiziellen Fortsetzung der acht Teile langen, aber bereits 1998 eingestellten Serie “King’s Quest”. Das Projekt heißt “The Silver Lining”. Doch mittlerweile gehört Vivendi zu Activision-Blizzard, und damit liegen auch nun die Rechte dort. Dort merkte man kürzlich, dass es Leute gibt, die nichtkommerziell ein Fanprojekt mit ihrem Eigentum betreiben und hetzte ihnen erst einmal die Rechtsabteilung auf den Hals: mit der “Bitte”, die Arbeiten am Projekt einzustellen und sämtliches Material von der Website zu nehmen. Lest den ziemlich traurigen Abschiedsbrief der Hobbyentwickler.
In dieser Woche hat es zwei ausgesprochen prominente Führungskräfte des Konzerns getroffen, nämlich die Chefs des zu Activision-Blizzard gehörenden Studios Infinity Ward und Väter der Actionspiel-Reihe “Call of Duty”. Jason West und Vince Zampella sind offenbar fristlos entlassen worden – und zwar wegen Vertragsverletzung und Befehlsverweigerung (ja, richtig gelesen), wie gemunkelt wird.
US-Medien berichten unter Berufung auf Mitarbeiter des Studios, dass West und Zampella nach einer Besprechung mit Activision-Vertretern das Haus verlassen hätten und seitdem nicht mehr gesehen worden seien. In seinem LinkedIn-Profil bezeichnet sich West bereits als “arbeitslos”, und auch Zampalla hat dort seinen Arbeitgeber getilgt. Die Hintergründe der Entlassung sind noch genauso rätselhaft wie das sich nahtlos anschließende Auftauchen breitschultriger Herren in den Räumen von Infinity Ward.
Activision-Blizzard verspielt innerhalb weniger Tage den Kredit in der Gaming-Community, den Blizzard Entertainment über Jahre aufgebaut hat. Denn mal ehrlich: Wer will mit einem Unternehmen zu tun haben, das harmlose Fanprojekte stoppt und seine geschäftlichen Interessen im eigenen Hause mit Schlägertypen durchsetzt?
Geschrieben am 19. Jan 2010 von Holger Saß.
Jetzt ist es also offiziell, am 27. Januar beglückt uns Apple mit einem “Special Event”. Die bunte Einladungskarte verrät diesmal nicht viel, nur “Come see our latest creation”.
Das lässt natürlich reichlich Raum für Spekulationen:
Als ausgemachte Sache gilt die Enthüllung des magischen “iSlate”.
Dazu passend ein neues iPhone OS mit der Bezeichnung 4.0, das dann eben auch auf dem Wundertablett läuft.
Und wenn es schon ein neues OS gibt, warum dann nicht gleich neue iPhones, diesmal nicht im Sommer wie bisher, sondern schon mal etweas früher um uns den kalten Winter zu versüßen?
Ach ja, und dann gab es da ja auch noch diese merkwürdige Intel Verlosungsaktion, also auch noch neue Macbooks?
Und dann ist da noch zu bedenken, das der Leistungsabstand MacPro – iMac ziemlich zusammengeschrumpft ist, also her mit neuen Profirechnern!
Und wem das nicht reicht: hier das neuste Gerücht: iMacs mit Touchscreen, aber die dann erst später. Wobei ich kaum Glaube, das es ein neues Bildschirmformat dafür geben wird…
An Software steht ein neues iLife an, schließlich haben wir ja inzwischen 2010.
Und wenn dann noch 5 Minuten Zeit auf dem Event ist, dann könnte auch noch Aperture 3 vorgestellt werden.
Und das Apple in der Einladung nur von “creation” und nicht von “creations” spricht, ist sicher nur Tarnung, eine plumpe Vernebelungstaktik. Mich wundert angesichts der Fülle von Erwartungen allerdings, das Apple das “Yerba Buena Center of Arts” in San Francisco scheinbar nur für einen Tag gebucht hat.
Am 27.1. ab 19:00 Uhr werden wir wissen was wahr und was Wunschdenken ist.
Geschrieben am 14. Jan 2010 von Holger Saß.
Bei aller Euphorie um ein neues iPhonemodell oder dem Wundergerät iSlate, Apple ist auch immer noch ein Computerhersteller. Und wie es aussieht wird es wohl auch da bald eine Produktaktualisierung geben. Ausgerechnet Intel verlost nämlich im Rahmen des “Intel Retail Edge” Programms als Monatsgewinn 2 Macbook Pros, so weit so aufregend. Nun haben die verlosten Schmuckstücke allerdings einen Core i5 Prozessor an Bord, und eben den haben die aktuellen Modelle bisher nicht, sondern noch den älteren Core2Duo Prozessor. Ausgegraben hat die ganze Geschichte Appleinsider. Also entweder weiß Intel mehr als wir (und Steve J. wird angesichts dieses dummen Lecks sicherlich in seinen Rollkragen beißen), oder die Firma blickt inzwischen selber nicht mehr durch ihre Produktbezeichnungen durch.
Ich persönlich tippe eher auf Ersteres und vielleicht ist die fiebrig erwartete Produktvorstellung Ende Januar dann doch “nur” ein neues Macbook Pro.
Update
Inzwischen ist Intel zurückgerudert: gemeint waren nicht Apple MacBooks, sondern HP Envy Laptops, so Appleinsider. Na ja, kann ja mal passieren, die Firmennamen sind so ähnlich, da kann schon mal was bei der Kontrolle der Texte durchrutschen .-)
Geschrieben am 13. Jan 2010 von Gero Pflüger.
Es wird immer fantastischer – die Gerüchteküche brodelt und schäumt. Gestern erst berichteten wir, dass ein neues iPhone schon im Mai herauskommen könne. Und heute wartet iPhone-Magazine.de mit der Meldung auf, dass es schon im April erscheine.
Das Magazin beruft sich bei diesem Gerücht auf einen namentlich nicht genannten Repräsentanten des koreanischen Mobilfunkbetreibers KT. Demnach sei das neue iPhone mit OLED, Videochatfunktion, einem wechselbaren Akku sowie einem Dual-Core-Prozessor ausgestattet. Die Kollegen spekulieren, dass der Wechselakku durchaus im Bereich des Möglichen liege, da Apple ein Patent im Akkubereich angemeldet habe.
Ob das Gerät tatsächlich zusammen mit einem iSlate genannten Apple-Tablet am 26. oder 27. Januar angekündigt wird, ist jedoch nach wie vor mehr als fraglich. Bislang hat Apple nicht einmal irgendein Special Event zu einem dieser Termine bestätigt, sondern lediglich am 25. Januar zum quartalsüblichen Conference Call zu den Finanzergebnissen eingeladen. Auch dieser eher langweilige Termin könnte mit dem Event “Ende Januar” gemeint gewesen sein, den FOX News sehr boulevardesk Anfang des Monats aufgeregt in die Welt gesetzt hat.
Geschrieben am 12. Jan 2010 von Gero Pflüger.
Das fscklog hat einen Artikel des französischen Wirtschaftsmagazins Challenge unter die Lupe genommen. Demnach werde Apple die nächste Generation des iPhones bereits in diesem Mai auf den Markt bringen. Dies folge aus den Angaben mehrerer Mobilfunkanbieter.
Ein Apple-Tablet im Januar, ein iPhone im Mai – sagt mal, geht’s noch? Für wie wahrscheinlich haltet Ihr das?
Geschrieben am 11. Jan 2010 von Gero Pflüger.
Der belgische Orange-Manager Stéphane Richard erzählt in einem Radiointerview (französisch) sehr freimütig über das spekulierte Apple-Tablet namens iSlate.
Im Interview erläutert er, dass das iSlate beim Mobilfunker Orange verfügbar sein werde, nachdem Apple das Gerät Ende Januar angekündigt habe. Es werde Videokonferenzen unterstützen, weshalb Orange sein Netzwerk ausbauen müsse, um der wachsenden Bandbreitenanforderung Genüge zu tun. Leider gibt er keine Details zu Größe oder Aussehen des Tablets bekannt, doch der Umfang seiner Kenntnisse zum Thema lässt vermuten, dass da tatsächlich etwas in der Pipeline ist.
Ob Apple erfreut über dieses Radiointerview ist, ist nicht überliefert.