Passend zum Formel-1-Auftakt: Fahrsimulator

Mit Dank an unseren Twitter-Follower @Calaelen (hier zum Cala-Blog) kommt diese Aufnahme des geilsten Fahrsimulators der Welt zu Euch, werte Leserschaft:

West und Zampella verklagen Activision

Call of Duty 2: Modern WarfareErst gestern berichteten wir über den handfesten Skandal, der sich im Hause Infinity Ward ereignet hat. Zum 1. März waren die Chefs von Infinity Ward, die geistigen Väter der “Call of Duty”-Reihe, vom Mutterkonzern Activision-Blizzard entlassen worden. Ein offizielles Statement zu den Hintergründen gibt es weder seitens Infinity Wards noch Activision-Blizzards.

Die in der Branche gängige Spekulation lautet, dass anstatt den Entwicklern wie vereinbart die Kontrolle über Infinity Ward und alle Ableger der “Modern Warfare”-Serie zu überlassen, Activision-Blizzard mit vorgeschobenen Gründen versucht habe, die Kontrolle über Infinity Ward zu erlangen. Dazu habe man gegen West und Zampella wegen “Subordination” ermittelt, um sie mundtot zu machen.

Nun erheben Jason West und Vince Zampella Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber vor Gericht. Natürlich geht es dabei vor allem um Geld – angeblich nicht geleistete Zahlungen -, aber die von Activision gebrochenen Verträge sollen ebenfalls eine Rolle spielen. Interessanterweise war genau das der Kündigungsgrund gewesen – Activision hatte den beiden Führungskräften offenbar vorgeworfen, vertragsbrüchig zu sein.

Activision-Blizzard verprellt Leute

Blizzard Entertainment gilt als tolles Unternehmen: Sowohl die Produkte des Entwicklers als auch der Support als auch der Kontakt zum Kunden sind stets vorbildlich. Umso verwunderlicher nehmen wir zur Kenntnis, was im Mutterkonzern Activision-Blizzard vor sich geht – dort bläst nämlich offensichtlich ein eiskalter Wind durch die Gänge.

Seit acht Jahren, und seit 2005 sogar mit einer Fanlizenz (und damit einer Genehmigung) des Entwicklers Vivendi Universal, arbeiten Privatleute an einer inoffiziellen Fortsetzung der acht Teile langen, aber bereits 1998 eingestellten Serie “King’s Quest”. Das Projekt heißt “The Silver Lining”. Doch mittlerweile gehört Vivendi zu Activision-Blizzard, und damit liegen auch nun die Rechte dort. Dort merkte man kürzlich, dass es Leute gibt, die nichtkommerziell ein Fanprojekt mit ihrem Eigentum betreiben und hetzte ihnen erst einmal die Rechtsabteilung auf den Hals: mit der “Bitte”, die Arbeiten am Projekt einzustellen und sämtliches Material von der Website zu nehmen. Lest den ziemlich traurigen Abschiedsbrief der Hobbyentwickler.

In dieser Woche hat es zwei ausgesprochen prominente Führungskräfte des Konzerns getroffen, nämlich die Chefs des zu Activision-Blizzard gehörenden Studios Infinity Ward und Väter der Actionspiel-Reihe “Call of Duty”. Jason West und Vince Zampella sind offenbar fristlos entlassen worden – und zwar wegen Vertragsverletzung und Befehlsverweigerung (ja, richtig gelesen), wie gemunkelt wird.

US-Medien berichten unter Berufung auf Mitarbeiter des Studios, dass West und Zampella nach einer Besprechung mit Activision-Vertretern das Haus verlassen hätten und seitdem nicht mehr gesehen worden seien. In seinem LinkedIn-Profil bezeichnet sich West bereits als “arbeitslos”, und auch Zampalla hat dort seinen Arbeitgeber getilgt. Die Hintergründe der Entlassung sind noch genauso rätselhaft wie das sich nahtlos anschließende Auftauchen breitschultriger Herren in den Räumen von Infinity Ward.

Activision-Blizzard verspielt innerhalb weniger Tage den Kredit in der Gaming-Community, den Blizzard Entertainment über Jahre aufgebaut hat. Denn mal ehrlich: Wer will mit einem Unternehmen zu tun haben, das harmlose Fanprojekte stoppt und seine geschäftlichen Interessen im eigenen Hause mit Schlägertypen durchsetzt?

Geburtstag! macinplay ist zehn!

Heute hat nicht nur unser Autor David Geburtstag, der eben genau diesen Tag auf der CeBIT als Standpersonal des Umweltbundesamtes verbringen muss. (Alles Gute von hier aus!) Auch diese kleine, feine Seite hat heute ihr Wiegenfest. Zumindest so halb.

Heute vor zehn (!) Jahren stöpselte ein Wuppertaler Serveradministrator ein Kabel ein, und damit stand zwei Mac-begeisterten Spielern ein bisschen Platz im Internet zur Verfügung. Wir klickten uns einige statische HTML-Seiten zusammen, fanden das alles ganz großartig und stellten es abends online. Natürlich kannte uns noch kein Schwein, und das war auch gut so, denn außer den ersten ein oder zwei Testberichten war noch gar nichts zu sehen.

Jetzt spielten wir wie wild drauflos, zockten uns mit Spielen, die wir schon hatten, die Birne weich und schrieben darüber Testberichte. Die stellten wir alle online. Außerdem begannen wir damit, amerikanische Seiten nach Spielenachrichten zu filtern. Jede unserer Nachrichten bekam seine eigene HTML-Seite. So war das damals. In Deutschland gab es bis auf die Unterseite namens macgames.de (die Domain gehört mittlerweile einem großen Softwarehändler) von macnews.de keine Mac-Spiele-Seite, und dieses macgames.de war weit davon entfernt, ausführlich zu sein. macinplay gehört somit zu den ersten deutschen Mac-Gaming-Seiten, und vielleicht waren wir auch wirklich die erste. In jedem Fall sind wir damit eine der ältesten noch existierenden Seiten.

Zweieinhalb Monate brauchten wir, um das brandneue macinplay.de mit ersten Inhalten zu füllen und ausreichend zu testen. Am 17. Mai des Jahres 2000 machten wir unsere Existenz dann öffentlich. Das werden wir natürlich auch feiern. Bis dahin haben wir noch ein wenig Zeit, aber glaubt uns: Wir haben bis dahin einiges mit Euch vor.

Endlich: Löschen statt sperren

Kehrtwende beim umstrittenen “Internetzugangserschwernisgesetz”: In einem Brief an Bundespräsident Horst Köhler kündigt die Bundesregierung nun an doch auf die höhst umstrittenen Internetsperren verzichten zu wollen und statt dessen die Löschung Kinderpornograpfischer Inhalte zum Inhalt eines neuen Gesetzes zu machen.
Wir erinnern uns: Kurz vor der Bundestagswahl entdeckte die damalige Regierung in Person von Frau von der Leyen das Problem der Kinderpornografie im Internet und präsentierte auch rasch eine Lösung in Form von Sperrlisten. Die unbestritten gute Idee, nämlich die Bekämpfung dieser wiederwärtigen Darstellungen, sollte durch die untauglichen Mittel wie virtuelle Stoppschilder erreicht werden. So ging dann auch rasch ein Aufschrei der Empörung durch die informiertern Teile der Gesellschaft. Haupsorge war dabei, neben den technischehen Unzulänglichkeiten, das mit solchen Zensurmassnahmen die Büchse der Pandorra geöffnet werden würde. Und tatsächlich meldeten auch rasch diverese Intressengruppen bedarf an weiteren Sperren an, etwa die Musikindustrie. Auch wir beteiligten uns an dem Protest mit Artikeln und einem Wahlaufruf.
Bereits im Koalitionsvertrag einigte man sich auf Druck der F.D.P. darauf, das umstrittene Gesetz zunächst einmal für ein Jahr nicht anzuwenden. Von diesem kreativen Umgang mit Gesetzen war nun der Bundespräsident nicht angetan und forderte eine Erklärung. Diese ist nach Informationen des Spiegel jetzt gegeben worden. Der Inhalt: Keine Zugangserschwerung, sondern ein löschen der Inhalte ist jetzt das Ziel der Politik.
Somit scheint zum Schluß doch noch Vernuft eingekehrt zu sein.
Danke.

Mal etwas anderes: Gamerkekse

SpaceinvadersKeine Angst, wir werden die Seite nicht zu einer Rezeptdatenbank umstricken.
Aber diese Sache solltet Ihr euch unbedingt anschauen: 100 kleine Kuchen auf denen Spiele dargestellt sind. Neben diversen klassischen Spielen eben auch eine Menge Computerspiele. Dabei sind die Motive mit viel Liebe zum Detail gemacht und das erraten der dargestellten Spiele ist ein netter Spaß für Zwischendurch.
Dabei sind Veteranen der Branche durchaus im Vorteil, oder kennt ihr alle noch Joust?
Hier gehts zu den 100 Game Cupcakes.

Tschüs AOL: America ist jetzt Offline

Der Internetpionier AOL, der Hunderttausende Deutsche bei ihren ersten Schritten in die Wunderwelt des Internets begleitet hat, hat seine deutschen Pforten geschlossen. Aus diesem traurigen Anlass bringen wir Euch nur ein paar Links und gedenken in stiller Trauer der Myriaden ignorierten Polycarbonatscheiben mit AOL-Zugangs-Software, die wohl jeden deutschen Haushalt mehrere Male erreichte und die übereinandergestapelt vermutlich bis zum Mond reichen:

heute.de: “AOL zieht sich aus Deutschland zurück
tagesschau.de: “AOL macht den Laden dicht
sueddeutsche.de: “Das Netz nicht verstanden

Electronic Arts senkt Umsatzprognose

EA Electronic Arts Vor etwas mehr als einem Jahr taumelte Unterhaltungsriese Electronic Arts in eine Krise und verzeichnete einen unfassbaren Verlust von guten 1,7 Milliarden (!) US-Dollar, was dazu führte, dass im Unternehmer die Controller an die Macht kamen, die zunächst einmal kreative Prozesse stoppten (die man schließlich nicht in Zahlen fassen kann) und massenhaft vorher teuer akquirierte Studios schlossen und so Arbeitsplätze vernichteten. Und jetzt die nächste Hiobsbotschaft für EA-Aktionäre: Das Unternehmen senkte die Umsatzprognosen für das laufende Fiskaljahr, dessen Ende am 31. März liegt.

Die bisherige Umsatzprognose von bis zu 3,9 Milliarden US-Dollar wurde auf eine Größe zwischen 3,60 und 3,68 Milliarden US-Dollar gesenkt. Vor allem das schwache Geschäft in Europa sei für diese Entwicklung verantwortlich, begleitet vom allgemeinen Rückgang beim Verkauf von Retail-Titeln. EA glaubt, im kommenden Fiskaljahr mit seinen anstehenden Titeln “Crysis 2″, “Dead Space 2″ und mehreren Sport-Franchises besser dazustehen.

Auch wenn einmal mehr nicht davon auszugehen ist, dass Electronic Arts bei derartigen Toptiteln an Mac-Spieler denkt, so bringt die Erweiterung des Marktes auf die iPhone-Plattform möglicherweise etwas Schwung in die lahme Bude. Gerade erst haben wir einen Testbericht zu Die Sims 3 für das iPhone veröffentlicht – und das Spiel geht weg wie warme Semmeln.

Wer die verarmenden EA-Manager (und uns) ein bisschen unterstützen möchte, der deckt sich einfach im macinplay-Shop oder im App Store mit EA-Titeln ein. Dort tritt man dusseligerweise unter verschiedenen Namen auf, so dass wir Euch zwei Links geben:

Electronic Arts (derzeit zwei Titel)
Electronic Arts Nederland BV (derzeit 45 Titel)

Gerücht: Neues iPhone schon im Mai?

Das fscklog hat einen Artikel des französischen Wirtschaftsmagazins Challenge unter die Lupe genommen. Demnach werde Apple die nächste Generation des iPhones bereits in diesem Mai auf den Markt bringen. Dies folge aus den Angaben mehrerer Mobilfunkanbieter.

Ein Apple-Tablet im Januar, ein iPhone im Mai – sagt mal, geht’s noch? Für wie wahrscheinlich haltet Ihr das?

iPhone-Rennsimulation mit LEGO technic

LEGO technic ist ein faszinierendes Spielzeug für größere und ganz große Kinder. Ganze Getriebe, Kräne, Bulldozer und mehr lassen sich damit zusammenbasteln. Aber besonders schön wird der Einsatz, wenn er einen praktischen Nutzen hat. Unser Leser Silencer (dankeschön!) weist uns auf ein YouTube-Video hin, das einen sinnvollen Einsatz in Kombination mit dem iPhone oder iPod touch hat – ein Do-it-yourself-Lenkrad für Rennspiele. Viel Spaß!