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Deponia

Verfasst von Eva Wittberger am 16. Dezember 2012 Kommentieren

Titel: Deponia
getestet für: Mac
Testversion: Steam-Download

Inhaltsverzeichnis
1-Einleitung
2-Und hier fängt die Geschichte an:
3-Wenn da nicht [insert Ausdrede here] wäre …
4-Atmosphäre
5-Gameplay
6-Fazit
7-Screenshots
8-Trailer
9-Infobox

“Willkommen im Müll!”

Der Protagonist in Deadalic Entertainment’s Point & Click-Adventures “Deponia” ist Rufus. Ein junger Möchtegernbastler, dessen (vormalig) einziges Ziel es ist, aus seinem Dorf Kuvaq zu entfliehen und in Elysion, einer Stadt jenseits der Müllberge sein Glück in Reichtum und Wohlstand zu finden.

Und hier fängt die Geschichte an:

Fluchtpläne hat Rufus ja schon zur genüge, leider macht ihm seine  etwas zu stark ausgeprägte Selbsteinschätzung immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Rufus

Rufus

Wiedereinmal ist Rufus dabei, einen Fluchtplan in die Tat umzusetzen, leider fehlen ihm noch ein paar Kleinigkeiten. Und das natürlich nur, weil a) heute der falsche Tag ist, oder b) er nicht das richtige Werkzeug hat. Und überhaupt, ist alles und jeder schuld an seinen Problemen. Nur er nicht. Wenn’s nämlich nach ihm ginge, wäre er ja schon längst nicht mehr da. (Wofür ihm seine leidgeplagten Dorfgenossen eigentlich auch sehr dankbar wären.)

So also ist es die erste Aufgabe, im ganzen Haus nach diesen Dingen zu suchen: Seitenschneider-warum auch immer, Zahnbürste, ein Paar Socken und Proviant.

Wer nun denkt, man müsse nur alle Schränke und Truhen durchsuchen und Gewünschtes in den Koffer packen, der hat weit gefehlt.
Das Ganze fängt ja schonmal damit an, dass Rufus nicht gerade eine Putzperle ist. Das macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn man nach der verlockend einfach zu habenden Zahnbürste im sogenannten  ”Badezimmer” greifen möchte. Denn offenbar haben sich die Mikroorganismen, welche sich auf der Zahnbürste recht heimisch fühlen, schon selbstständig gemacht und verstecken sich samt Zahnbürste in einer dunkeln Ecke, in die man natürlich nicht so ohne weiteres rankommt. Wie soll man die da jetzt erst wieder rausbekommen?

Und wenn das nicht schon genug wär, immerhin ist die Abreisezeit knapp, muss auch noch Proviant herangeschafft werden. Aber wie, wenn der Kühlschrank, ausser einer verdreckten, einzelnen Socke nichts zu bieten hat?

Wenn da nicht [insert Ausdrede here] wäre …

Ja wenn da nicht die Menschenliebe wär’, dann wär’ Rufus ja schon lange auf dem Organon Kreuzer und auf dem Weg nach Elysion. Nun, zugegeben, diesmal hat die Erfindung funktioniert, und Rufus landet tatsächlich auf dem Kreuzer. (Wenn auch in einer anderen Form, als erwartet). Doch da läuft ihm die hübsche Elysianerin Goal über den Weg.

Ein rufu’scher Rettungsversuch, der die Hübsche vor einem verräterischem Trio bewahren soll, lässt selbige jedoch vom Kreuzer in das Dorf fallen, und sorgt somit für Aufregung in Kuvaq und Rufus Leben.

Atmosphäre

Der Name “Deponia” lässt ja schon die Schlauen unter uns darauf schließen, dass das Ganze etwas mit einer Deponie zu tun hat. Und was sollte eine Deponie schon an Atmosphäre zu bieten haben… .

Aber, Vorurteile gleich vorweg mal in die Tonne getreten, denn Deponia ist ein schönes Mischwerk aus Grafik, Hintergrundmusik und Charakteren. Recycling Style deluxe! Die Szenarien und das Interface sind grafisch sehr großflächig gestaltet und vielleicht auch nicht sooo detailverliebt wie so manch’ anderes Adventure. Dennoch ist alles schön stimmig. Die Hintergrundmusik ist sehr dezent gehalten, gut abgestimmt und somit eine wirklich angenehme Untermalung.

Deponias Bewohner sind jeweils sehr charakteristisch gestaltet, hier besteht auf keinen Fall Verwechslungsgefahr ;). Mein persönlicher Favorit ist ja der/die Empfangsdame/-herr im Rathaus. Und dass sich der Dachdecker, der aufgrund ausbleibenden Regens an chronischem Beschäftigungsmangel leidet, nun als Hutmacher versucht, wird auch sofort klar und passt gut in das leicht chaotische Leben von Kuvaq.

Gameplay

Alles was man für Deponia braucht ist eine Maus. Kein kompliziertes Tastendrücken. Einfach nur Links- oder Rechtsklick. Das Inventar unseres Anti-Helden kann auch ganz bequem mit einem Dreh am Mausrad ein und ausgeblendet werden. Toll, oder?

Das Kombinieren der nächsten Schritte ist dafür nicht mehr ganz so einfach. Es sind oft viele Schritte und Standortwechsel notwendig, um einen kleinen Teil des großen Ganzen fertigzubringen. Hier hilft es glücklicherweise, dass sich die Nebendarsteller immer und immer wieder auf Unterhaltungen mit dem (nicht ganz so beliebten) Protagonisten einlassen und dann doch den einen oder anderen Hinweis fallen lassen.
Oft ist es auch nicht ganz einfach, die Teile richtig zu kombinieren, weil sie auf den ersten Blick einfach abstrus sind. Aber sobald man Rufus’ Logik mal ‘raus hat, geht das fast wie von selbst.

Fazit

Deponia bietet für eingefleischte Adventure Fans Spaß und Beschäftigung für einige Stunden. Für nicht-eigenfleischte wohl einige Zeit mehr, aber das liegt dann, wie so oft im Leben, einfach nur an der Erfahrung.

Und wer will schon ein Spiel in einem Satz durchspielen ;)

Screenshots

Trailer

Infobox

Name: Deponia
getestete Version: Steam Download
Sprachen: deutsch
Mindestvoraussetzungen: MacOS X Lion (10.7), 2 GHz (Dual Core) Intel, 2 GB RAM, 3.5 GB HD frei
empfohlene Voraussetzungen: -
macinplay-Testsystem:  MacOS X Lion (10.8),3,06 GHz Intel Core 2 Duo, ATI Radeon HD 4850 512 MB
macinplay-Empfehlung: -
Bugs: -
Positiv: ausreichend Spielzeit, Optisch schön aufgebaut, angenehme Musik
Negativ: -
Bezugsquellen: Steam
Kosten: zZt. 19,99€
Folgekosten: -

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Über Eva Wittberger

Die meiste Zeit findet man mich auf den Kontinenten Azeroths, wo ich zumeist damit beschäftigt bin, die Charaktere meine Mitspieler am Leben zu erhalten. Ansonsten verschlägt es mich zu den Sims oder diversen kleinen Spielchen auf dem iPad.
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